Am Fasaneriesee

Großalarm an Münchner Badesee: Zahlreiche Trupps rücken nach Gewitter aus - Eindringlicher Hinweis der Retter

Großeinsatz am Fasaneriegarten.
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Großeinsatz am Fasaneriegarten.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften wurde am Mittwochabend (1. Juli) zum Fasaneriesee gerufen. Sie suchten nach zwei Badegästen, die ertrunken sein könnten.

  • Großeinsatz am Münchner Fasaneriesee.
  • Zahlreiche Rettungskräfte suchen zwei vermisste Badegäste.
  • Nach der Suchaktion richten die Retter eine ernste Botschaft an die Besucher.

München* - Nach dem heftigen Gewitter am Mittwochnachmittag (1. Juli) machte ein Trupp der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) einen Rundgang um den Fasaneriesee. Auch mit dem Boot fuhren sie das Wasser ab. Dort entdeckten sie einen treibenden Gegenstand. Nach weiterer Untersuchung fanden die Lebensretter auch herrenlose Kleidungsstücke am Ufer. Umgehend wurde deshalb ein Großeinsatz ausgelöst, um nach den Besitzern der Klamotten zu suchen.

Die starken Regenfälle haben auch Auswirkungen auf die Isar: Dort sind am Samstag innerhalb weniger Stunden zahlreiche Schlauchboote gekentert. Fahrer und auch Rettungskräfte waren in Lebensgefahr.

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München/Fasaneriesee: Rettungskräfte setzten High-Tech bei der Suche ein

Anhand der gefunden Kleidungsstücke konnten die Retter davon ausgehen, dass es sich bei den Vermissten um zwei Personen handeln muss. Gegen 19:52 Uhr, also kurze Zeit nach dem heftigen Gewitter, wurden deshalb Tauchtrupps, ein Helikopter und Wasserretter alarmiert. Der See konnte so systematisch abgesucht werden. Vor Ort waren Rettungskräfte der Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes, der DLRG, der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes. Etwa 45 Minuten wurde der gesamte Fasaneriesee-Bereich abgesucht - ohne Erfolg.

Auch eine Drohne kam zum Einsatz am Fasaneriesee.

Anschließend setzten die Retter sogar High-Tech-Hilfen bei der Suche ein. Eine Drohne überflog das Areal. Außerdem suchte ein Sonargerät den Seegrund ab. Von den zwei Personen fehlte aber weiterhin jede Spur. Deshalb wurde gegen 21 Uhr die Suche erfolglos abgebrochen.

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Großeinsatz Vermisstensuche am Fasaneriesee Nach dem Gewitter am heutigen Nachmittag fuhr die DLRG eine Streifenfahrt mit Ihrem Boot, da sie einen allein treibenden Schwimmkörper auf dem Wasser entdeckte. Bei weiterer Erkundung fanden sie auch herrenlose Kleidungsstücke am Ufer, woraufhin um 19:52 Uhr ein Großeinsatz ausgelöst wurde. Die Kleidungsstücke wiesen auf zwei Personen hin, die abgängig waren. Mit Tauchtrupps, Helikoptern und Wasserrettern wurde der See systematisch abgesucht. Wasserwacht, DLRG, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst suchten ca. 45 Minuten lang am und unter Wasser, wurden aber leider nicht fündig. Weitere 15 Minuten lang wurde die Suche mit Drohnen und Sonar fortgesetzt, aber auch damit konnte keine Person unter Wasser gesichtet werden. Deswegen wurde der Einsatz gegen 21 Uhr als ergebnislos beendet. Wir warnen immer wieder davor, Kleidung am See oder der Isar liegen zu lassen. Herrenlose Gegenstände lösen eine riesige Rettungskette aus, von Personen, die eventuell an anderer Stelle dringender benötigt werden. Bitte nehmt immer all eure Habseligkeiten mit nach Hause, auch wenn euch ein Gewitter überrascht. #wasserwacht #machmit #wirsuchendich #brk #roteskreuz @roteskreuzmuc

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München/Fasaneriesee: Rettungskräfte richten eindringliche Bitte an Badegäste

Die Münchner Wasserwacht geht inzwischen davon aus, dass die Klamotten liegen gelassen wurden, weil deren Besitzer wohl vom Gewitter überrascht wurden. Doch das sei kein Grund, seine Habseligkeiten nicht mitzunehmen, so die Retter. Immer wenn herrenlose Kleidungsstücke an Badeseen oder an der Isar gefunden werden, löse das eine riesige Rettungskette aus. Zahlreiche Einsatzkräfte seien dann mit einer unnötigen Suche beschäftigt und würden an anderer Stelle vielleicht fehlen, so die ehrenamtlichen Helfer der Wasserwacht

Am Münchner Gärtnerplatz kommt es immer wieder zu größeren Feiern. Erst kürzlich musste die Polizei wieder ausrücken. Einer Badenden im Landkreis Freising ist im Anglberger Weiher etwas gruseliges passiert. Sie wurde von einem Fisch angegriffen.

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