Mitten auf belebter Straße

Mann schleudert gewaltigen Eisbrocken auf Familie - dann wird es noch gefährlicher

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Familienvater Gzim Tairi ist froh, dass es seiner Familie gut geht. 

Ein unter Drogeneinfluss stehender 29-Jähriger attackierte eine vierköpfige Familie in München mit einem Eisbrocken. Danach zückte er ein Messer, die Polizei ging dazwischen. 

München - Ein dumpfer Schlag, dann splittert die Scheibe! Familienvater Gzim Tairi fährt der Schreck durch die Glieder. Der 36-Jährige steuert seinen Audi A8 an der Chiemgaustraße (Giesing) an den Fahrbahnrand. Dort trifft er auf den Mann, der soeben sein Auto, in dem auch seine Ehefrau und die beiden kleinen Kinder sitzen, mit einem riesigen Eisbrocken beworfen hat. Als er den Werfer zur Rede stellen will, wird es für den ausgebildeten Rettungssanitäter noch viel gefährlicher… „Ich habe seitdem nur vier Stunden geschlafen“, sagt Gzim Tairi.

Eisbrocken-Anschlag in München: Mann (29) dreht komplett durch

Der Vorfall liegt da bereits drei Tage zurück. Die Begegnung mit dem unter Drogeneinfluss stehenden Mann holt ihn immer wieder ein. Passiert ist es am Samstag: Tairi war mit seiner Familie zu den Schwiegereltern nach Großhadern unterwegs, da schleuderte der Unbekannte einen Eisbrocken auf seinen Audi.  Die Windschutzscheibe splitterte (Schaden: 2.000 Euro), nur mit Glück passierte nichts Schlimmeres. Tairi stieg aus, sprach den Rotharigen mit Vollbart an. Der sagte nur: „Ich weiß, dass ich Mist gebaut habe, aber das ist mir egal.“ Der Werfer drehte ab und stapfte zunächst davon. 

Die Windschutzscheibe splitterte, rund 2.000 Euro beträgt der Schaden. 

Als Tairi mit der Polizei telefonierte, zückte der Mann aber Pfefferspray und holte ein Messer aus der Tasche. „Hau ab, oder ich stech’ Dich ab“, soll er Tairi zugeraunt haben. Polizisten gingen dazwischen, nahmen den Mann fest. In seinen Taschen fand man Amphetamine, in seiner Wohnung stießen die Ermittler auf weitere Drogen. Der 29-Jährige sitzt jetzt in U-Haft. Gzim Tairi ist froh, dass es seiner Familie gutgeht. Er hofft nun, dass der Eisblockwerfer weggesperrt wird: „Er soll so etwas nie wieder machen. Er ist vor allem für alte Leute und Kinder eine Gefahr.“ 

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