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330 Millionen Euro teuer

Bayerns größte Baustelle: So beeinflusst Corona den Bau des Justiz-Zentrums am Leonrodplatz

Baustelle Münchner Strafjustizzentrum
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Rund 330 Millionen Euro investiert der Freistaat in das neue Strafjustizzentrum.

Es wird ein Gerichtsgebäude der Superlative: Bis 2024 wird am Leonrodplatz das neue Strafjustizzentrum gebaut, in Neuhausen soll eines der modernsten Häuser der Justiz entstehen.

  • Bis 2024 wird am Leonrodplatz das neue Strafjustizzentrum gebaut.
  • Rund 1300 Mitarbeiter sollen darin Platz finden.
  • Der Freistaat Bayern nimmt 330 Millionen Euro in die Hand.

München - Es wird ein Gerichtsgebäude der Superlative: Bis 2024 wird am Leonrodplatz das neue Strafjustizzentrum gebaut, in Neuhausen soll eines der modernsten Häuser der Justiz für rund 1300 Mitarbeiter entstehen. 330 Millionen Euro investiert der Freistaat.

Gerichtsgebäude der Superlative am Leonrodplatz: Baumaßnahmen laufen trotz Corona weiter

„Es ist der Beginn von etwas ganz Großem“, lobte der damalige bayerische Justizminister Winfried Bausback (CSU) beim Spatenstich im Juli 2018. Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU) schaute sich am Mittwoch auf dem Gelände um – und zeigte sich zufrieden: Der Rohbau steht.Trotz Corona läuft der Bau weiter, insgesamt werkeln mehr als 200 Arbeiter auf der riesigen Baustelle. Mit rund 400.000 Quadratmetern ist es Bayerns größte. „Gerade weil die wirtschaftliche Lage momentan schwierig ist, ist es wichtig, dass notwendige Baumaßnahmen weitergehen“, so Schreyer. „An erster Stelle steht aber die Gesundheit der Arbeiter am Bau.“

Im Inneren des Gerichtsgebäudes entstehen 54 Sitzungssäle, darunter auch einer der bundesweit größten. Das gesamte Haus hat eine Geschossfläche von rund 40 000 Quadratmetern. Darin werden sieben Behörden untergebracht: das Amtsgericht, die Landgerichte München I und II, die Staatsanwaltschaften, das Oberlandesgericht und die Generalstaatsanwaltschaft.

Strafjustizzentrum am Stiglmaierplatz ist in die Jahre gekommen

„Mit dem neuen Strafjustizzentrum schaffen wir einen modernen Standort für die Münchner Strafjustiz und bestmögliche Arbeitsbedingungen“, sagt Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (49, CSU). „Wir freuen uns schon jetzt auf den Umzug in eines der modernsten Gerichtsgebäude der Republik“, ergänzt Florian Gliwitzky, Sprecher des Oberlandesgerichts. Er sitzt aktuell noch im Strafjustizzentrum am Stiglmaierplatz, das 1974 gebaut wurde und mittlerweile merklich in die Jahre gekommen ist.

Ursprünglich sollte das Gebäude am Leonrodplatz schon dieses Jahr fertig werden, nach dem Spatenstich 2015 hatten Arbeiter auf dem ehemaligen Militärgelände aber gefährliche Schadstoffe im Boden gefunden – daher die Verzögerung

Das Bau-Chaos 2020 am Hauptbahnhof hat begonnen. Hier gibt’s kein Durchkommen mehr.

Andreas Thieme

Eine weitere Großbaustelle in München ist der Hauptbahnhof.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. Erfahren Sie auf tz.de alles zum Hauptbahnhof: Beispielsweise über Gleise und Rezensionen.

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