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Nette Geste, aber... 

Weihnachtstrinkgeld für Müllabfuhr-Mitarbeiter: Stadt München mit wichtigem Hinweis

Es ist eine nette Geste zu Weihnachten: Den fleißigen Mitarbeitern von der Müllabfuhr einen Geldschein zustecken. Doch es gibt etwas, das Sie wissen müssen.

München - Zum Jahresende sind die Menschen freigiebiger, da bekommen nicht nur Kellner und Friseurinnen Trinkgelder, sondern auch Paketzusteller und die Männer der Müllabfuhr werden gerne mit kleinen Geldgeschenken bedacht. Doch die Stadt München weist nun darauf hin, dass es hier klare Grenzen und Vorschriften gibt. 

„Pro Person dürfen jährlich einmalig nur Gutscheine und Sachgeschenke bis zu einem Höchstwert von 25 Euro angenommen werden“, heißt es in der Rathaus-Umschau vom Montag. Die Annahme von Bargeld sei strikt verboten, ebenso wie für alle Beschäftigen der Landeshauptstadt. Auch ein Geschenke-Deal für die Mitnahme von Zusatzmüll ist nicht drin. 

„Ich bin sicher, dass Ihre persönliche Wertschätzung die schönste Belohnung für unsere Mitarbeiter ist“, so Michaela Jüngling, die stellvertretende Zweite Werkleiterin des Abfallwirtschaftsbetrieb München. Aber für alle, die doch gerne etwas geben möchten, erklärt Jüngling: „Gutscheine oder Aufmerksamkeiten, wie etwa Plätzchen, Lebkuchen oder auch Getränke, soweit sie die oben genannten Grenzen nicht überschreiten, werden von den Müllwerkern gerne angenommen.

Halten sich die AVM-Mitarbeiter nicht an die Trinkgeld-Verordnung, droht im schlimmsten Fall sogar der Verlust des Arbeitsplatzes. Besser also, man bringt gar sie nicht in eine solche unangenehme Situation - auch wenn es nett gemeint ist - und lässt die Brieftasche stecken. 

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Das passiert, wenn Sie schon bei der Bestellung Trinkgeld geben

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Rubriklistenbild: © dpa

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