München bibbert weiter: "Es wird noch kälter"

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Einige Münchner wagten sich schon zum Eisstockschießen auf den Nymphenburger Kanal.

München - Das Wochenende wird eisig: Höchstens minus zehn Grad werden es voraussichtlich in München. Eigentlich sollte es nächste Woche etwas wärmer werden - doch die aktuelle Prognose sagt etwas anderes.

Europa erlebt gerade den heftigsten Kälteeinbruch seit 1987 - und in München wird es auch nächste Woche noch frostig bleiben. "Es wird sogar nochmal kälter", sagt Michael Klein, Meteorologe bei donnerwetter.de. "Das ist eine neue Tendenz." Eigentlich hätten die Prognosen der letzten Tage darauf hingedeutet, dass es in der Landeshauptstadt wieder etwas wärmer wird. Doch nun bleibt die Kälte offenbar länger als erwartet.

"Die Temperaturen an sich sind für den Februar nicht ungewöhnlich", sagt Klein. "Es gibt in jedem Winter einige vergleichbare Tage." Dass es so rapide nach unten ging, habe aber auch die Wetter-Experten überrascht.

Für das Wochenende erwartet Klein Temperaturen von höchstens minus zehn Grad in der Stadt. "Nachts geht es etwa bis minus 18 Grad runter."

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Trotz der Kälte nutzten am Donnerstag viele Münchner die Sonne für einen Winterspaziergang. Einige wagten sich bereits auf den Nymphenburger Kanal zum Eisstockschießen. Allerdings hatte die Polizei am Mittag gewarnt, dass noch nicht alle Gewässer in der Stadt vollständig zugefroren seien.

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Glaubt man einer alten Bauernregel, wird der sonnige Donnerstag noch Folgen für die nächsten Wochen haben: Am 2. Februar ist Lichtmess, besser bekannt als Murmeltiertag. Meteorologe Klein kennt den richtigen Spruch dazu: "Sonnt sich der Dachs in der Lichtmess-Woche, bleibt er vier Wochen noch in Loche." Soll heißen: Ist es in der Woche rund um den 2. Februar schön sonnig, dauert der Winter noch eine Weile an. "An dieser Bauernregel ist tatsächlich etwas dran", sagt Klein. "Sie hat eine Trefferquote von zwei Dritteln." Es deutet also alles daraufhin, dass uns der sonnige, eiskalte Winter noch eine Weile erhalten bleibt.

akg

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