Autonom fahrende Busse

MVG-Update zu Geisterbussen im Olympiapark: Termin für Betrieb steht - doch später als erwartet

e.Go Mover: Der Start des Testbetriebs verzögert sich um einige Monate, das gab die MVG nun bekannt. Stattdessen verfolgt man im Olympiapark nun andere Pläne.

  • Der „e.Go Mover“ wird vorerst doch nicht im Olympiapark fahren
  • Stattdessen soll zunächst ein Shuttleservice eingeführt werden
  • Gefahren bei Festbetrieb für Fußgänger

München - Eigentlich sollten schon in diesem Herbst fahrerlose Busse durch den Olympiapark rollen, doch der Start des Testbetriebs verzögert sich um einige Monate. 

Wie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mitteilt, stehen die Fahrzeuge noch nicht zur Verfügung. Der „e.Go Mover“, so heißt der elektrobetriebene Zukunftsbus für bis zu 15 Passagiere, muss noch für den Straßenverkehr zugelassen werden. Dafür braucht’s offenbar noch weitere Tests. 

e.Go Mover: Probebetrieb im Olympiapark erst Anfang 2020

Der Probebetrieb im Olympiapark soll nun im ersten Halbjahr 2020 beginnen, verspricht MVG-Sprecher Matthias Korte.

Über das Experiment mit den fahrerlosen Bussen hinaus soll dauerhaft ein Shuttleservice zwischen dem U-Bahnhof Olympiazentrum und der Olympiahalle eingerichtet werden. Die Stadt stimmte damit einer Forderung der Bürgerversammlung Milbertshofen – Am Hart zu.

e.Go Mover: MVG gibt Update - Geisterbusse im Olympiapark nur zur Probe

Die Stadt beauftragt nun die MVG und die Olympiapark GmbH, eine Transportmöglichkeit einzurichten. Die autonomen Busse sind dafür aber offenbar keine Option: Zwar werden die Fahrzeuge genau auf dieser Strecke pendeln, jedoch sei eine Fortführung der Buslinien über die zwei sechswöchigen Testbetriebe nicht geplant, heißt es von der MVG. 

Aus Sicht des Olympiaparks könnte das an Veranstaltungstagen gefährlich für Fußgänger werden. 

Darüber hinaus plant die MVG das Streckennetz weiter auszubauen. Mit der Münchner S-Bahn nach Garmisch-Partenkirchen fahren? Das soll in Zukunft möglich sein. 

Zudem könnte es noch zu einer gravierenden Änderung kommen: Ein Fahrschein, ein Preis, viele Verkehrsmittel - wie Bus, Auto oder E-Scooter? Augsburg hat es vorgemacht. Jetzt soll die MVG nachziehen.

cva

Großeinsatz der Polizei in der Ludlstraße in Laim: Nach einem anonymen Notruf rückten am Dienstag kurz vor Mittag dutzende Polizisten zu einer Wohnanalage aus.

Rubriklistenbild: © tz/mm

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