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Größere Pläne erstmal verschoben

Die ewige Ruine Münchens: Vorerst doch kein Museum am alten Olympia-Busbahnhof

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Der Busbahnhof verfällt, nun soll er zumindest grün werden.

Am Olympia-Busbahnhof werden weder ein Museum noch ein Hotel oder ein Seniorenheim entstehen. Das Planungsreferat wird am Mittwoch dem Stadtrat vorschlagen, lediglich das Entree zu begrünen und ein Konzept für Wasserspiele umzusetzen.

München - Die Beschlussvorlage für die Sitzung des Planungsausschusses am Mittwoch ist ziemlich verklausuliert. Zusammengefasst heißt es in dem Papier, das Planungsreferat könne sich durchaus vorstellen, ein Museum im Bereich des Olympia-Busbahnhofes zu errichten. Allerdings schlägt die Verwaltung vor, bis zur endgültigen Entscheidung darüber, ob eine Ausstellungshalle mit Besucherzentrum oder ein Olympia-Museum umgesetzt werden soll, zunächst einen großzügigen Parkeingang mit grünem Auftakt und entsprechender Oberflächengestaltung zu realisieren.

Die „endgültige Entscheidung“ wird allerdings nicht fallen, heißt es aus Kreisen der Kooperation im Münchner Rathaus. CSU und SPD haben sich dem Vernehmen nach darauf verständigt, dass zunächst nichts gebaut wird. Damit ist auch ein Seniorenheim vom Tisch.

Viel Beton, ein baufälliges Dach – Besuchern, die vom U-Bahnhof aus in den Olympiapark gehen, bietet sich ein derzeit tristes Bild. Und Pläne für den Eingangsbereich zum Olympiapark am ehemaligen Busbahnhof liegen schon seit Jahren auf dem Tisch. Stadtrat und Olympiapark GmbH sind sich darüber einig, dass dieser Schandfleck endlich verschönert werden muss – nur wie ist weiterhin unklar.

Olympia-Busbahnhof: Hochtrabende Träume platzen erstmal

Es gab bereits Pläne für ein Hotel, von dem beispielsweise auch die nahe BMW-Welt profitiert hätte. Olympiapark-Chefin Marion Schöne hätte sich auch ein Olympiamuseum auf dem Gelände vorstellen können, nachdem sich andere Standort-Lösungen zerschlagen hatten. Zuletzt hatten Viertelpolitiker im Bezirksausschuss Milbertshofen-Am Hart den Wunsch nach einem Altenheim an dieser Stelle geäußert. Nun steht fest, dass gar nicht gebaut wird.

Stattdessen soll ein Realisierungswettbewerb gestartet werden. Bis zur Jahresmitte 2019 soll der Siegerentwurf gekürt werden, von „Wasserspielen“ ist die Rede. Die Fontänen könnten das Motiv der olympischen Ringe aufgreifen und nachts beleuchtet werden. Im Winter wäre eine Eislaufbahn denkbar. Vorstellbar wäre zudem, dass am Busbahnhof eine Mobilitätsstation eingerichtet wird. Die Zeit drängt – denn im Jahr 2022 feiert der Park sein 50-jähriges Bestehen.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook -Seite „Schwabing – mein Viertel“.

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