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Auch Geisterradler dabei

Großkontrolle in München: Polizei stoppt Hunderte Radlrambos

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An einem Schwerpunkttag kontrollierte die Polizei am Donnerstag vor allem Radfahrer.

Die Münchner setzen immer mehr aufs Fahrrad - doch Verkehrssicherheit wird dabei nicht immer groß geschrieben. Die Polizei ließ bei einer Großkontrolle Hunderte Radler absteigen.

München - Immer mehr Münchner sind mit dem Radl unterwegs – und oft genug gibt’s Ärger und Unfälle mit Pedalritter-Beteiligung. Die Polizei hat deshalb einen Schwerpunkttag veranstaltet – sie kontrollierte Radler (unter anderem am Odeonsplatz) und klärte sie über die Gefahren auf. Das Ergebnis der Aktion am Donnerstag: 195 Beamte stoppten mehr als 1700 Verkehrsteilnehmer, darunter 1217 Radfahrer. Um die 220 rauschten einfach bei Rot über die Ampel, 129 hantierten mit dem Handy. Auch Geisterradler wurden angehalten.

 „Die Verkehrssicherheit ist für uns ein wesentliches Thema. Wir setzen auch künftig auf Aufklärung, Kontrollen und Jugendverkehrserziehung“, sagt Polizeipräsident Hubertus Andrä. Vor allem Radfahrer stünden im Fokus, da der Radverkehr enorm angestiegen ist. Im Jahr 2010 waren noch etwa zehn Prozent aller Verkehrsteilnehmer mit dem Radl unterwegs – im Jahr 2017 lag der Anteil schon bei 18 Prozent! Etwa 300 000 Menschen radeln im Schnitt täglich durch München.

Unfall-Verursacher meist Radler

Die Unfälle gingen laut Andrä heuer von Januar bis Juli im Vergleich zum gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr erfreulicherweise um 10,6 Prozent auf 1523 zurück. Allerdings: Verursacher waren in 52,7 Prozent die Radler! Meist lag es laut Andrä daran, dass jemand als Geisterradler unterwegs war oder eine rote Ampel missachtete. Zudem erfassten Lkw- und Pkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen oft Radfahrer. Andrä betonte daher erneut, wie wichtig Abbiegeassistenten sind.

Ob die neuen E-Scooter eine Zunahme der Unfälle nach sich ziehen werden, sei laut Andrä noch schwer absehbar.

Radln, aber wirklich sicher? Stimmen Sie ab

In München düsen Menschen seit über einem Monat auf Elektro-Tretrollern durch die Straßen. Viele halten sich nicht an die Regeln und riskieren auch ihren Führerschein. Immer mehr Münchner setzen auf das Fahrrad, doch nicht alle halten sich dabei an die Verkehrsregeln. Trotz Verwarnungsgebühr steigt die Zahl der Geisterradler. 

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