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Grün-Rot plant sechs Radwege auf bekannten Straßen in München - Autofahrer verlieren Spuren

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Mehr Platz für Radl: Diese temporäre Spur auf der Zweibrückenstraße hat der ADFC am Mittwoch eingerichtet.

München bekommt sechs temporäre Fahrradstraßen unter anderem auf der Rosenheimer Straße und Zweibrückenstraße. Autos verlieren damit eine Fahrspur.

  • München bekommt sechs temporäre Fahrradstraßen
  • Nach Informationen unserer Redaktion hat sich Grün-Rot unter anderem darauf verständigt, auf der Rosenheimer Straße Radwege auf der Straße abzumarkieren.
  • Autofahrer verlieren damit eine Fahrspur.

Pilotversuch in München auf Rosenheimer Straße: Radler bekommen sechs neue Strecken

München - Die Verwaltung arbeitet derzeit eine Vorlage aus, die am Montag in den Fraktionen besprochen werden soll. Der städtische Planungsausschuss soll dann am Donnerstag grünes Licht geben. Das Kreisverwaltungsreferat soll anschließend die Umsetzung anordnen, das Baureferat würde in der Folge beauftragt, entsprechende gelbe Markierungen anzubringen. Bereits nach Pfingsten könnten die Radwege genutzt werden. Es handelt sich um einen Pilotversuch, der bis Ende Oktober gehen soll und ohne große bauliche Maßnahmen auskommt.

München: Weitere temporäre Radwege geplant

Konkret geht es um den Bereich Rosenheimer Straße zwischen Orleansstraße und Rosenheimer Platz sowie zwischen Lilienstraße und Am Lilienberg. 

Ferner ist ein temporärer Radweg auf derZweibrückenstraße zwischen Erhardt-/Steinsdorfstraße und Rumford-/ Thierschstraße vorgesehen sowie einer auf der Elisenstraße zwischen Lenbachplatz und Dachauer Straße. Auch auf der Theresienstraße zwischen Türken- und Schleißheimer Straße müssen Autos Radfahrern Platz machen. Gleiches gilt für die Gabelsbergerstraße zwischen Arcis- und Türkenstraße.

ADFC markiert schon jetzt neue Radwege in München

Als hätte er es gewusst, hat der ADFC am Mittwoch eine temporäre Radspur auf der Zweibrückenstraße abmarkiert. ADFC-Chef Andreas Groh sagte dazu: „Wir sehen, dass wir durch Corona 25 Prozent mehr Radverkehr haben als im Vorjahreszeitraum. Und das sogar, obwohl viele Leute noch im Homeoffice sind. Und wir sehen natürlich auch, dass die Radwege wie eh und je viel zu schmal sind.“ 

Für die Zweibrückenstraße sei inzwischen ein Umbau beschlossen. Der Radweg soll 2,30 Meter breit werden. „Aber es gibt viele Straßen in München, da wäre es genauso dringend und möglich, einen Pop-up-Radweg einzurichten. Und das mit geringstem baulichen und zeitlichen Aufwand.“ Erst vor Kurzem hat ein Radfahrer einen Radl-Streifzug durchs Bahnhof-Viertel in München gedreht - und eine bittere Bilanz gezogen.

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