Aufbereitung für Messenger-Dienste beschlossen

Rathausumschau bald über WhatsApp erhältlich

Stadtratsmitglieder hatten beantragt, die Rathausumschau für Messenger-Dienste aufzubereiten. Nun soll der tägliche Überblick auch auf WhatsApp abrufbar sein.

München - Sie liefert Terminhinweise, verschafft einen Überblick über aktuelle Anfragen des Stadtrats und informiert über das Treiben der städtischen Beteiligungsgesellschaften - die jeden Werktag pünktlich um zwölf Uhr erscheinende Rathausumschau.

Bisher war der Pressedienst der Landeshauptstadt vor allem über die eigene Homepage ru.muenchen.de abrufbar. Zusätzlich konnte das Web-Angebot per Mail als Newsletter abonniert werden. Von nun an soll man die Rathausumschau auch über WhatsApp beziehen können. Das hat Oberbürgermeister Dieter Reiter in seiner Antwort auf eine Anfrage mehrerer Stadtratsmitglieder bestätigt.

Verschiedene Anbieter, die eine entsprechende Broadcast-Plattform bereitstellen können, wurden bereits getestet. Derzeit läuft das Vergabeverfahren. Vor einer endgültigen Umsetzung des neuen Service-Angebots sind jedoch noch einige Hürden zu überwinden.

Wegen Spam-Gefahr zunächst begrenztes Startkontingent

In der Reiter´schen Antwort heißt es dazu: „Die WhatsApp-eigene Broadcast-Funktion ist auf 256 Einträge pro Liste limitiert, die zudem händisch gepflegt werden müssen. Auch besteht die Gefahr, dass bei häufiger Nutzung dieser Funktion der Account wegen Spam-Verdachts gesperrt wird.“

Zunächst soll die Rathausumschau auf WhatsApp daher mit einem Startkontingent von bis zu 3.000 Nutzern angeboten werden. Eine spätere Aufstockung sei jedoch keinesfalls ausgeschlossen. Der Service kann über eine spezielle Rufnummer beantragt werden und soll jederzeit kündbar sein.

mm/tz

Rubriklistenbild: © pixabay/HeikoAL

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