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Familie bittet um Spenden 

Schicksals-Schlag in München: Vierjähriger Herman kämpft um sein Leben - jetzt braucht er Ihre Hilfe

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Hermann ist erst vier Jahre alt und kämpft gegen einen bösartigen Hirntumor.

Martin Mitterer kämpfte zweimal gegen den Krebs, einmal mit Hilfe einer Stammzellenspende. Der kleine Herman kämpft nun gegen einen Hirntumor. 

München - Der Tod hat bei Martin Mitterer schon zweimal angeklopft. Erst wucherte ein 14 Zentimeter, hochaggressiver Tumor in seiner Brust und ließ ihn beinahe ersticken, dann wurde bei dem Schwabinger Arzt Leukämie diagnostiziert. Doch der 38-Jährige ist ein Kämpfer. Er besiegte den Krebs beide Male. Für den zweiten Kampf bekam der Vater zweier Kinder Unterstützung. 

Mitterer überlebte durch die Stammzellenspende von Marina (33) aus Stuttgart. Sie ist Mitterers Lebensretterin - und auch deshalb die Taufpatin seines Sohnes Quirin (3). Mitterer will sich jetzt dafür engagieren, dass sich möglichst viele Menschen für den Kampf gegen den Blutkrebs einsetzen.

Martin Mitterer besiegt den Krebs - 2010 dann der große Rückschlag

Als Deutschland 2006 mit der Fußball-WM im eigenen Land ein Sommermärchen erlebte, ging Martin Mitterer, damals 26, durch die Hölle. Ein 14 Zentimeter großer Tumor drückte ihm beinahe Herz und Lunge ab. Eine schwere Chemotherapie rettete sein Leben. Die Nebenwirkungen waren damals nicht abzusehen. Durch den Giftcocktail, den ihm die Ärzte gegen den Tumor in die Blutbahn jagten, und die regelmäßigen Bestrahlungen wurde Mitterers Erbgut beschädigt. In seinem Blut bildeten sich Krebszellen. Nach und nach wurde er schwächer. 

Im Jahr 2010 dann der Schock: Leukämie! Das Schicksal hat dem Arzt für Unfallchirurgie und Orthopädie wieder einen Brocken in den Weg gelegt. „Und meine Frau hat das alles mit mir durchgestanden“, sagt Mitterer. „Ohne meine Familie hätte ich das nicht geschafft.“ Dass es ihm heute wieder gut geht, hat er auch Marina aus Stuttgart zu verdanken. Die Stammzellen der 33-Jährigen passen nahezu hundertprozentig. Kurz nach der Transplantation haben sich die beiden getroffen - und blieben bis heute in engem Kontakt. 

Kleiner Hermann leidet unter Hirntumor: Spenden werden dringend benötigt

Vor drei Wochen kam der Schock: Da erfuhr Familie Grossmann, dass ihr vierjähriger Sohn Hermann an einem Hirntumor leidet. Das Problem: Die deutschstämmige Familie wohnt in Ecuador. „Dort konnte er nicht operiert werden“, berichtet Onkel Rudolf Dirnberger der tz. „Die haben nicht die richtigen Geräte.“ Ein weiteres Problem sind die Kosten: „In Ecuador ist es nicht wie in Deutschland: Da fängt dich kein Sozialsystem auf.“ Innerhalb von vier Tagen waren die Kosten auf rund 7000 Euro gestiegen. 

Zum Glück schaltete sich Doktor Christoph Klein und die Care-for-Rare Foundation ein. Sie brachten den kleinen Hermann nach München. Die erste Operation verlief erfolgreich, doch es zeigte sich, dass der Tumor bösartig ist. Dirnberger: „Jetzt helfe ich meinem Schwager, einen neuen Job zu finden und eine Krankenversicherung.“ Nur: Bis das klappt, gibt es ein Finanzierungsproblem. Die Behandlungen und OPs kosten Tausende Euro. Spenden für Hermann werden daher dringend benötigt. 

Alle Infos unter www.care-for-rare.org. 

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alp/Johannes Heininger

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