Zwei Fälle von Antisemitismus

Schüler verschicken Nazi-Symbole über soziale Medien - Polizei ermittelt

Die Münchner Polizei ermittelt gegen Schüler, die Nazi-Bilder verbreitet haben. 
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Die Münchner Polizei ermittelt gegen Schüler, die Nazi-Bilder verbreitet haben. 

Das war wohl keine gute Idee: Die Polizei München machte zwei Schüler ausfindig, die über soziale Netzwerke antisemitisches Material verbreitet haben.

  • Ein 13-jähriger Münchner verschickte in sozialen Medien antisemitische Inhalte.
  • Auch zwei 14 und 15 Jahre alte Schüler posteten Bilder mit nationalsozialistischem Hintergrund.
  • Die Polizei München ermittelt in beiden Fällen.


München - Das dürfte wohl keine so gute Idee gewesen sein: Gleich in zwei Fällen ermittelt die  Münchner Polizei gegen Jugendliche, die ihren Mitschülern über soziale Netzwerke Nazi-Bilder geschickt hatten. 

13-jähriger Münchner schickt Hakenkreuz-Bilder an seine Kameraden

Ein 13-Jähriger versandte in den sozialen Medien Sticker und Memes mit antisemitischem Inhalt und Hakenkreuzen, berichtet die Polizei München. Doch einer der Empfänger stutze und erzählte seiner Schwester von dem schockierenden Post. Die wiederum wandte sich zur Aufklärung der Sache an die Schule. Im Beisein seiner Eltern teilte ihm die Polizei mit, dass eine Anzeige erstattet wurde.

Mutter entdeckt Nazi-Symbole auf Handy von Münchner Schüler

Auch der zweite Fall dürfte Konsequenzen für die Übeltäter haben: Hier hatten zwei Schüler einer öffentlichen Schule in Kleinhadern Bildmaterial mit nationalsozialistischem Hintergrund über soziale Netzwerke verteilt. Die Mutter eines Schülers entdeckte jedoch die verwerflichen Bilder und nahm Kontakt zur Schule auf. 

Die beiden Urheber hatten wohl eingesehen, dass leugnen keinen Zweck hätte. Gegenüber der Schulleiterin gaben die beiden 14- und 15-Jährigen zu, die entsprechenden Bilder auf ihren Handys gespeichert und verschickt zu haben. Jetzt ermitteln die Jugendbeamten und die Polizeinspektion Laim

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stg

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