Unruhiger Feiertag in Schwabing

Großeinsatz schreckt Schwabinger auf - Straßen gesperrt - Nun ist der Grund klar

Blaulicht und Feuerwehr: Ein Stromausfall sorgte in München am Donnerstagabend für einen Großeinsatz. Straßen wurden gesperrt. 

  • Ein Stromausfall in München sorgte am Donnerstagabend (11. Juni) für einen Großeinsatz.
  • Im Stadtteil Schwabing wurden die Straßen gesperrt.
  • Der Block Neureuther Straße Ecke Barerstraße soll betroffen gewesen sein. 

Update vom 12. Juni, 10.45 Uhr: Die Feuerwehr München hat nun weitere Details zum Großeinsatz in Schwabing veröffentlicht. Demnach ereignete sich der Einsatz gegen 20.15 Uhr. Als der Löschzug in der Neureutherstraße eintraf und ein erster Trupp losmarschierte, um den Keller zu erkunden, war bereits ein leichter Rauchschleier wahrnehmbar. Wie bereits berichtet (siehe unten im Text), war ein Kabelbrand im Doppelboden die Ursache für den Stromausfall. Wie die Feuerwehr berichtet, wurde der Brand mit mehreren Kohlendioxidlöschern erstickt.

Großeinsatz schreckt Schwabinger auf - Straßen gesperrt - Inzwischen ist der Grund klar

Nachdem der Keller mit Hochleistungslüftern entraucht wurde, konnten die Spezialisten der Stadtwerke München sich an die Wiederherstellung der Stromversorgung machen. Für mehrere Stunden waren zwei Wohnblöcke von der Georgenstraße bis zu Adalbertstraße ohne Strom. Ein Sachschaden kann vonseiten der Feuerwehr nicht beziffert werden.

Erstmeldung vom 11. Juni 2020

München - Die Polizei sperrt die Straße ab: Ein Stromausfall hat in München für einen Großeinsatz gesorgt. Im ganzen Block an der Barer Straße Ecke Neureuther Straße war gegen 20.30 Uhr der Strom weg, berichten Augenzeugen unserer Onlineredaktion. Die Polizei bestätigte auf Anfrage den Einsatz.

Feuerwehr im Einsatz nach Stromausfall.

„Aufgrund der Rauchentwicklung wurden die Teile der Straße gesperrt“, sagte ein Sprecher der Polizei München tz.de. Ein technischer Defekt hatte die Stromversorgung unterbrochen. Wie sich dann herausstellte, waren Kabel in einem Stromkasten angeschmort. Der Stromkasten hat sich in einem Keller eines Hauses befunden, so die Polizei. Für die Reparatur wurden eine Stunde veranschlagt.

ml 

Rubriklistenbild: © tz

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