Mehrweg statt Einweg

190.000 täglich: München startet Kampagne gegen Coffee-To-Go-Becher

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Die Stadt möchte die Flut an Coffee-To-Go-Bechern eindämmen. „Mehrweg statt Einweg“ ist die Devise des Abfallwirtschaftsbetriebs München, der dem Stadtrat heute ein Konzept vorstellt, um die Münchner für das Thema zu sensibilisieren.

München - Im Herbst soll eine stadtweite Kampagne starten. „Wir werden mit einem Coffee-To-Go-Riesenbecher auf das Problem aufmerksam machen und Alternativen aufzeigen“, sagt Kommunalreferent Axel Markwardt (SPD). Die vier Meter hohen Becher werden weithin sichtbar sein und an bis zu acht prominenten Standorten in München aufgestellt. Das Volumen der Riesenbecher entspricht genau dem Inhalt der rund 190.000 Coffee-To-Go-Becher, die täglich in der Stadt anfallen und verdeutlicht damit die Dimension des Müllaufkommens. Die Stadtverwaltung selbst geht mit gutem Beispiel voran und wird Einwegbecher aus ihren Kantinen verbannen. 

Herstellung und Entsorgung von To-Go-Bechern verbrauchen gewaltige Mengen an Holz, Kunststoff, Wasser und Energie. Die Zahl der möglichen Verkaufsstellen für Einwegbecher ist enorm: Laut Kreisverwaltungsreferat haben in München 9000 Betriebe die Erlaubnis, Kaffee auszuschenken. 

kv

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