Nächster Halt: Amtsgericht

Angespannte Situation im Bus eskaliert: Gerangel zwischen Fahrer und Insassen

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Haschmat F. (47) hatte Stress mit Fahrgästen. 

Täglich bringen Bus- und Bahnfahrer Hunderttausende Fahrgäste durch die Stadt. Klar, dass es da auch mal Stress gibt. Wie in diesem Fall. 

München - Mit dieser Frage beschäftigte sich am Donnerstag das Amtsgericht. Angeklagt war Busfahrer Haschmat F. (47). Fahrgäste hatten ihn nach einem Gerangel angezeigt. Doch der Busfahrer sagt: „Ich war das Opfer in dem Fall.“

Am 11. Oktober 2017 fuhr Haschmat F. seine übliche Route durch Solln. „Ein Laster mit Baumaterial versperrte den Weg, ich konnte nicht weiterfahren“, berichtet der Busfahrer. Nach einigen Minuten Stillstand wurden die Fahrgäste erst ungeduldig „und einige dann aggressiv“. Der Grund: Sie wollten nicht mehr warten, sondern sofort aussteigen. Das ist aber nur an der Haltestelle erlaubt.

„Zwei Damen schrien mich an, das sei Freiheitsberaubung.“ Mit ihren Handys filmten sie den Busfahrer, der sich das nicht gefallen lassen wollte. Es kam zum Streit, sogar die Polizei musste anrücken. „Der Busfahrer hat uns am Arm gerissen, um das Handy wegzunehmen“, behaupten die Frauen. „Ich wurde massiv beleidigt“, sagt der Busfahrer. Am Ende wurde der Prozess gegen eine Spende von 250 Euro eingestellt, die Haschmat F. zahlt.  

Lesen Sie auch diesen Bericht: „Alles neu beim MVV, Tarifreform vor Durchbruch: Ab 2019 für 55 Euro durch ganz München“

thi

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