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Groß-Aufgebot am Marienplatz

„Rettet die Bienen“ - Münchner Promis stehen Schlange für Volksbegehren

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Nina Eichinger, Moderatorin, spricht während der Kundgebung zum Volksbegehren "Rettet die Bienen" auf einer Bühne.

Mit prominenter Unterstützung hat am Donnerstag die Stimmensammlung für das Volksbegehren Artenvielfalt in Bayern begonnen.

München - Zum Startschuss der zweiwöchigen Eintragungsfrist kamen mehrere bekannte Schauspieler und Musiker - unter anderem Nina Eichinger und Udo Wachtveitl - auf den Münchner Marienplatz, um anschließend ihre Unterschrift für die Bienenrettung abzugeben.

München: Volksbegehren für Bienenrettung gestartet

In die Schlange vor dem Rathaus, die den gesamten Vormittag stets mehrere Meter auf den Marienplatz ragte, reihte sich auch die Schauspielerin Michaela May ein. „Ich find's super und bin ganz begeistert, dass der Strom der Unterstützer nicht abreißt“, sagte May. „Unsere Kinder und Enkel sollen die Welt noch so erleben dürfen, wie wir es als Kinder getan haben. Wenn wir die Uhr auch nicht zurückdrehen können, so sollten wir sie jetzt wenigstens anhalten.“

Drei Aktivistinnen vom Bund Naturschutz stehen während der Kundgebung zum Volksbegehren "Rettet die Bienen" in einem Bienenkostüm auf den Marienplatz und werden von Passanten fotografiert.

Regisseur Marcus H. Rosenmüller (45)

„Das Volksbegehren ist ein wichtiger Schritt, um Dinge jetzt endlich mal in die Tat umzusetzen. Wenn ich daran denke, wie unsere Wiesen früher ausgeschaut haben als ich aufgewachsen bin – ich möchte, dass unsere Enkel dies auch wieder erleben dürfen. Wir müssen etwas tun, wenn wir die Insektenwelt erhalten wollen. Die Unterschrift für das Volksbegehren kann da nur der Anfang sein.“

Regisseur Marcus H. Rosenmüller (45).

Kabarettist Hannes Ringlstetter (48)

„Wir brauchen die öffentliche Diskussion über die Frage, wie es mit unserer Natur und unserer Ernährung weitergehen soll, wie wir mit unseren Pflanzen und Tieren umgehen. Mir ist klar, dass es da verschiedene Meinungen gibt und man darf die Argumente der anderen da auch nicht wegwischen.“

Kabarettist Hannes Ringlstetter (48).

Schauspieler Udo Wachtveitl (60)

„Ich hoffe, dass sich viele überwinden und dass die Schlangen in den Rathäusern lange werden. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Lebewesen, mit denen wir unseren Planeten teilen, auch überleben können. Wenn man früher ein paar Kilometer mit dem Auto unterwegs war, musste man seine Windschutzscheibe von den Insekten reinigen. Das gibt es heute gar nicht mehr.“

Schauspieler Udo Wachtveitl (60).

„Rettet die Bienen“ - Volksbegehren in Bayern

Damit das Volksbegehren Erfolg hat, müssen sich bis zum 13. Februar fast eine Millionen Wahlberechtigte im gesamten Freistaat eintragen.

 tz

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