Dreiste Masche

Wenn fremde Anrufer Ihnen diese Fragen stellen, sind Sie in Gefahr

Die Anrufe folgen immer dem selben Muster. Die Anrufer wollen nur eines: Möglichst viel über ihre Opfer herausfinden. So können Sie sich vor Schaden schützen.

München - Innerhalb von 24 Stunden ereigneten sich 34 Fälle des versuchten Trickbetrugs durch falsche Polizeibeamte. Zwischen Montag 22.45 Uhr bis Dienstag 22.45 Uhr riefen jeweils unbekannte Täter bei den Geschädigten an und gaben sich als Polizeibeamte aus. Die Anrufer verwendeten die bereits hinlänglich bekannte Legende, wonach bei Einbrechern Zettel oder Notizen mit den Daten der Angerufenen aufgefunden worden waren. 

In einigen anderen Fällen wurden die Geschädigten zudem aufgefordert Fenster und Wohnungstüren zu verschließen, da angeblich Einbrecher unterwegs wären. Mittels dieser Täuschungsversuche versuchten die Anrufer Erkenntnisse zu den Vermögensverhältnissen der jeweiligen Geschädigten sowie den möglichen Sicherungseinrichtungen in den Wohnungen zu erlangen. Zu konkreten Forderungen kam es in keinem Fall. 

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Warnhinweis der Münchner Polizei

Falsche Polizei- oder Kriminalbeamte verwenden fast immer den Trick, es wäre in der Nachbarschaft eingebrochen worden und sie müssten in der Wohnung Geld- bzw. Schmuckaufbewahrungsörtlichkeiten sehen. 

Vergewissern Sie sich im Zweifelsfall durch einen Rückruf beim Polizeinotruf 110, ob es sich tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt, noch bevor Sie einen Unbekannten in Ihre Wohnung einlassen.

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mm/tz

Rubriklistenbild: © Philipp Guelland / Philipp Guelland

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