Zugbegleiterin greift ein

Auf Zugfahrt nach München: Frau versteckt sich wegen Fahrkartenkontrolle auf Toilette - und legt ein Feuer

Münchnerin (32) versteckt sich vor Fahrkartenkontrolle auf Zugtoilette - und legt Feuer
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Münchnerin (32) versteckt sich vor Fahrkartenkontrolle auf Zugtoilette - und legt Feuer (Symbolbild)

Eine Frau versteckte sich auf einer Zugfahrt nach München vor der Fahrkartenkontrolle auf einer Toilette - und legte dann einen Brand. Die Zugbegleiterin griff sofort ein.

  • Eine Frau (32) versteckte sich auf einer Zugfahrt Richtung München* vor der Fahrkartenkontrolle auf der Toilette.
  • Eine Zugbegleiterin bemerkte Rauch - die 32-Jährige hatte Papierhandtücher in Brand gesteckt.
  • Am Hauptbahnhof wurde die Frau der Bundespolizei übergeben.

München - Am Dienstag (7. Juli) fuhr eine 32-jährige Münchnerin gegen 12.45 Uhr im Zug auf der Strecke zwischen Hof und München. Wie die Polizei mitteilte, wurde während der Fahrt eine Fahrkartenkontrolle durchgeführt. Die Frau hatte keinen gültigen Fahrschein und versuchte sich in einer Zugtoilette zu verstecken.

In Zug Richtung München: Frau versteckt sich vor Fahrkartenkontrolle in Toilette - und legt Feuer

Als eine Zugbegleiterin im Bereich der Toiletten Rauchgeruch bemerkte, klopfte sie an der Toilettentür, woraufhin die 32-Jährige öffnete. Die Frau hatte die Papierhandtücker in Brand gesteckt, welche durch die Zugbegleiterin sofort mit Wasser gelöscht wurden. Die 32-Jährige konnte anschließend der Bundespolizei am Hauptbahnhof* übergeben werden.

Die Frau wurde von den Beamten an die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Aufgrund ihres auffälligen Verhaltens und Hinweisen auf eine mögliche psychische Erkrankungen wurde sie in ein Krankenhaus eingewiesen, wie die Polizei weiter mitteilte.

In München kommt es am Donnerstag (9. Juli) zu Verkehrsbehinderungen. Grund ist ein Demonstrations-Zug von Schaustellern und Marktkaufleuten, die auf ihre Situation in der Corona-Krise aufmerksam machen wollen.

Versuchte Brandstiftung in Zug Richtung München: Zugbegleiterin greift beherzt ein

Nach bisherigem Ermittlungsstand entstand ein Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich. Nach erster Einschätzung wäre es zu einem größeren Sachschaden gekommen, hätte die Zugbegleiterin nicht sofort beherzt eingegriffen. Es wird wegen versuchter schwerer Brandstiftung ermittelt. Für die Fahrgäste bestand durch den Rauch keine Gefahr. Das Kommissariat 13 hat die Ermittlungen übernommen.

Versuchte Brandstiftung in Zug nach München: Die Meldung der Polizei im Wortlaut

„Als eine Zugbegleiterin im Bereich der Toiletten Rauchgeruch feststellte, klopfte sie an die Toilettentür, woraufhin die 32-Jährige öffnete. Die Münchnerin hatte hier Papierhandtücher in Brand gesteckt, welche umgehend durch die Zugbegleiterin mit Wasser gelöscht wurden. Nachdem das Feuer gelöscht war, konnte die 32-Jährige der Bundespolizei am Hauptbahnhof München übergeben werden. Von den Beamten der Bundespolizei wurde die 32-Jährige der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und später aufgrund ihres auffälligen Verhaltens und Hinweisen auf eine mögliche psychische Erkrankung in ein Krankenhaus eingewiesen. Nach bisherigem Erkenntnisstand entstand ein Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich. Ohne das beherzte Eingreifen der Zugbegleiterin wäre es nach der ersten Einschätzung zu einem größeren Sachschaden gekommen. Es wird wegen einer versuchten schweren Brandstiftung ermittelt. Durch den Rauch bestand keine Gefahr für die Fahrgäste. Die Ermittlungen hat das Kommissariat 13 übernommen.“ *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Am Hauptbahnhof München geriet ein Zigarettenkauf im Tabakladen direkt an den Gleisen außer Kontrolle. Eine Kundin biss die Verkäuferin -

und flüchtete in einem Zug.

 Bin ich im falschen Zug? Diese Frage dürfte sich so mancher ICE-Gast gestellt haben, als er am Hauptbahnhof München ankam.

Ein Bild der Anzeige tauchte jetzt auf. 

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