Es gibt schon einen Verdächtigen

„Anschlag“ auf Nikolaus: Münchner Polizei ermittelt in außergewöhnlichem Fall 

Die Münchner Polizei postete am Mittwoch auf Facebook einen schockierenden Fall. Es gibt auch schon einen Verdächtigen. 

München - Das Opfer ist schwer verletzt, die linke Schulter und der Oberarm sind nicht mehr zu retten. Es muss für den Rest seines Lebens mit dem Verlust seiner Körperteile leben. Der Fall schockiert: Dem Nikolaus wurde ein großes Stück seines Oberkörpers abgebissen. Nur noch wenige Teile wurden am Tatort gefunden. Der Rest wurde offenbar aufgegessen. 

Die Ermittler von der Soko „Nikolo“ haben noch keinen heißen Verdacht. Auch der Begleiter des Nikolaus, der Krampus, konnte den Polizisten keinen Hinweis liefern. Er tobe vor Wut, heißt es. Aus Ermittlerkreisen hört man allerdings inoffiziell auch, dass es in der Vergangenheit immer wieder Streit zwischen den beiden gab. 

Hat der Krampus also Stücke vom Nikolaus gegessen? Ein Fall von Kannibalismus in der Landeshauptstadt? Erstaunlicherweise spricht die Polizei lediglich von „Sachbeschädigung“. Wird der Fall etwa heruntergespielt? 

Nein, keine Sorge: Passend zum Nikolaustag hat sich das Social-Media-Team der Polizei einen netten Scherz erlaubt und ein Bild vom abgebissenen Schokonikolaus auf Facebook gepostet. 

Facebook-Nutzer spielen mit

Claudia M. spielt in den Kommentaren mit: „Wird das nicht schwer für die Spurensicherung? Oder kann man auch von Alufolie DNA nehmen?“. Auch Margrit B. zeigt Humor: „War auf jeden Fall ein Anfänger. Es ist durchaus möglich bei solch einer tat keine Spuren zu hinterlassen! Ich habe heute morgen das perfekte Verbrechen begangen!“

Auf die Frage von Dirki L., ob das Opfer schon „durchsucht“ wurde, antwortet die Münchner Polizei vielsagend: „Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.“

Dann wünschen wir mal einen guten Appetit, äh, natürlich viel Erfolg bei den „Ermittlungen“... 

mag

Rubriklistenbild: © Polizei München

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