Plantschen ohne Bedenken

Münchner Badeseen: So gut ist die Wasserqualität

München - Da macht das Baden doch gleich doppelt Spaß: Auch die vierte mikrobiologische Wasseruntersuchung bescheinigt Münchens Badeseen beste Qualität.

Diese Nachricht erfrischt schon beim Lesen: Wie die Stadt am Freitag vermeldet, ist die Wasserqualität der acht offiziellen Münchner Badeseen trotz der zurückliegenden Hitzephase hygienisch unbedenklich! Das ist das Ergebnis der vierten mikrobiologischen Untersuchung der aktuellen Badesaison. Die Wassertemperaturen in den offiziellen Münchner Badeseen (Fasaneriesee, Feldmochinger See, Langwieder See. Lerchenauer See, Lußsee, Regatta-Anlage, Regattaparksee, Riemer See) lagen bei Entnahme der Proben am Montag, 10. August, zwischen knapp 24 und 25,5 Grad. Sollten bei bei der Untersuchung Auffälligkeiten entdeckt werden, können Badegäste so rechtzeitig vor Infektionsrisiken gewarnt werden. Die Wasserproben werden vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mikrobiologisch untersucht. Darüber hinaus wird das Umfeld der Seen in vierzehntäglichem Abstand und gegebenenfalls Anlass bezogen kontrolliert. 

Isar ist kein offizielles EU-Badegewässer 

Die Isar hingegen ist ein Wildfluss und damit kein offizielles EU-Badegewässer; eine gleichbleibende Wasserqualität kann nicht garantiert werden. Das Referat für Umwelt und Gesundheit (RGU) untersucht die Isar in regelmäßigen Abständen auf freiwilliger Basis. Dies ist dann der Fall, wenn über einen längeren Zeitraum sommerliche Außentemperaturen herrschen und tatsächlich gebadet wird. Das RGU weist darauf hin, dass das Baden in der Isar grundsätzlich auf eigene Gefahr erfolgt. Für ein ungetrübtes Badevergnügen in München bittet die Landeshauptstadt alle Bürgerinnen und Bürger, keine Essensreste und andere Abfälle auf den Liegewiesen zu hinterlassen. Wasservögel dürfen nicht gefüttert werden. Hunde sind auf Spiel- und Liegewiesen nicht gestattet.

Stadt München / mm

Rubriklistenbild: © Klaus Haag

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