In Schallgeschwindigkeit von Stadt zu Stadt

Münchner Studenten beeindrucken Elon Musk mit schnellster Hyperloop-Kapsel

Hyperloop-Wettbewerb
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Hyperloop-Wettbewerb: Elon Musk (graues Shirt) mit Münchner Studenten und ihrer Arbeit.

Münchner Studenten haben dem Milliardär und Tesla-Gründer Elon Musk mit einer Hochgeschwindigkeitskapsel imponiert - und seinen Rekord gebrochen. Der SpaceX-Gründer zeigt sich sichtlich beeindruckt.

München - Zum dritten Mal gewann ein Team der Technischen Universität München (TUM) am Sonntag den von Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX ausgeschriebenen „Hyperloop“-Wettbewerb in Kalifornien. Dabei geht es um eine Vision Musks: Die Entwicklung einer Kapsel, die mit Schallgeschwindigkeit Reisende durch eine Röhre von Stadt zu Stadt schießt. In einem Video des Teams WARR („Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt“) auf Facebook ist zu sehen, wie der Milliardär nach dem Testlauf des Münchner Prototyps inmitten des Teams steht. „Das ist sehr beeindruckend“, kommentiert Musk die Leistung der Studenten.

Schallgeschwindigkeit, etwa 1200 Kilometer pro Stunde, erreichte die Kapsel aus München noch nicht - mit 467 Stundenkilometern war sie aber 150 km/h schneller als noch vergangenes Jahr. Ein Erfolg, auch wenn die jungen Entwickler auf bis zu 600 Stundenkilometer gehofft hatten (Merkur.de*). Bereits 2016 hatte das Team der TUM den Wettbewerb von SpaceX gewonnen. 18 Teams hatten sich zu dem diesjährigen Wettbewerb angemeldet, drei durften einen Testlauf abliefern. Platz zwei und drei belegten die Technische Universität Delft in den Niederlanden (142 km/h) und die Technische Universität Lausanne in der Schweiz (85 km/h).

dba/lby

*Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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