Ex-1860-Präsident Dieter Schneider laut Medienbericht gestorben

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Muss Otti Fischer wieder vor Gericht?

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Droht Ottfried Fischer ein neuerlicher Gang vors Gericht.

München - Geht der Gerichtsstress für Ottfried Fischer jetzt wieder von vorne los? Einem Medienbericht zufolge hat die Staatsanwaltschaft München Berufung gegen die Urteile von Ende Oktober eingelegt.

Er stand einen Verhandlungs-Marathon durch, im Blitzlichtgewitter, immer im Fokus von neugierigen Blicken. Doch am Ende des Prozesses vor dem Münchner Amtsgericht glaubte sich Ottfried Fischer am Ziel.

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Alle fünf Angeklagten in der sogenannten Prostituierten-Affäre erhielten ihre Strafen: Zwei Frauen und zwei Männer aus dem Rotlichtmilieu wurden wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs zu Geldstrafen verurteilt. Eine hohe Geldstrafe aus dem gleichen Grund sowie wegen Nötigung erhielt ein ehemaliger Reporter der Bild-Zeitung, der mit einem heimlich bei einem Schäferstündchen gedrehten Filmchen Fischer unter Druck setzte.

Doch geht nun das Ganze wieder vorne los? Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, dass die Staatsanwaltschaft München Berufung gegen alle Urteile eingelegt hat. Sie zitiert zudem die Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger mit den Worten, man wolle sich den Gang in die nächste Instanz offen halten. Den Urteilen von Ende Oktober war eigentlich eine Absprache zwischen Gericht und Verteidigung vorausgegangen.

Der Deal: Geldstrafe für Geständnisse. Und so gaben die Frauen und Männer bereitwillig darüber Auskunft, wie das so war mit dem Video, das Fischer im Nahkampf mit einer Dirne zeigte. Immerhin entschuldigten sich alle Vier bei dem Kabarettisten und Schauspieler. Der sagte sichtlich erleichtert am Ende des Prozesses: „Jetzt kauf’ ich mir a Bier.“ Wenn es blöd kommt, muss sich Otti Fischer seine Belohnung ein zweites Mal verdienen.

MC

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