Manuel Neuer operiert! Keeper fällt aus

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Pläne für Museumsviertel werden konkreter

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Viel Grün, großzügige Freiflächen und beruhigter Verkehr: Eine Zukunftsvision der Museumsmeile im Kunstareal in der Maxvorstadt

München - Die Museumscard München soll kommen. Das steht bereits fest. Zudem wurden am Mittwoch weitere Visionen und Pläne fürs Museumsviertel präsentiert.

Im Advent soll es sie geben, die Museumscard München. Halber Eintrittspreis in die Museen, und das für neun Euro drei Tage lang. „Wir wollen das Weihnachtsgeschäft heuer mitnehmen“, fordert Stadtdirektor Kurt Kapp. Deshalb müssten die Verhandlungen mit dem Finanzministerium schleunigst abgeschlossen werden, damit nicht nur die städtischen Museen dabei sind, sondern auch die staatlichen.

Apropos Verhandlungen. Die laufen im Rahmen des Projekts Kunstareal München seit drei Jahren. Am Mittwoch präsentierten die Mitstreiter beim Stadtratshearing im Rathaus viele schöne Visionen, aber auch endlich konkrete Pläne. Der Verkehr soll beruhigt werden und die Museen verbunden, die Freiflächen attraktiver gestaltet. Überhaupt soll die Gegend besser ausgeschildert und damit übersichtlicher werden, dank Plänen in den Museen, auf dem Smartphone und auf Sitzgelegenheiten. Ab kommendem Jahr soll zusätzlich jährlich ein Kunstarealfest steigen.

„Es geht voran, wenn auch langsam“, sagte OB Christian Ude (SPD). „Aber schon Günter Grass sagte, der Forschritt ist eine Schnecke.“ Das Projekt Kunstareal habe sich inzwischen allerdings zu einer „Turboschnecke“ entwickelt, konterte Pinakothek-Stiftungsrat Guido Redlich.

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Zeit wird es. Denn: die Berliner Museumsinsel kennt jeder — aber das Münchner Kunstareal? „München könnte mit dem Kunstareal international in der ersten Liga der Kunststätte spielen“, bedauerte Kapp mit der Betonung auf „könnte“. Denn München hat im Museumsviertel zwar mehr Museen, Kunst und Kultureinrichtungen auf einem Platz als Paris oder New York. Aber mit der Präsentation hapere es. Touristen verlaufen sich und „die fußläufige Vernetzung ist durch einige Verkehrsschneisen brutal unterbrochen“, beschrieb der OB die Situation.

Noch heuer soll deshalb der Stadtrat über Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung entscheiden, dies hat sich Stadtbaurätin Elisabeth Merk zum Ziel gesetzt. „Weil der Verkehr auf dem Altstadtring im Vergleich zu den 70er-Jahren abgenommen hat, können wir die Einbahnregelung auf der Gabelsbergerstraße und der Arcisstraße aufheben.“ Dies würde auch die Busse der Linie 100 beschleunigen.

„Wir fordern Tempo 30 im ganzen Bereich, längere Öffnungszeiten für die Museen und die Beseitigung der hässlichen Grobkiesfläche südlich der Pinakothek der Moderne“, so Oskar Holl vom Bezirksausschusses Maxvorstadt.

svs

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