Zeugensuche

Polizist soll Feministinnen beleidigt haben: „Wie gerne hätte ich jetzt...“

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Die Polizei ging hart gegen die Störer des 1000-Kreuze-Marschs vor.

Beim 1000-Kreuze-Marsch in München soll ein Polizist während der Demonstration die marschierenden Feministinnen beleidigt haben. Nun werden Zeugen gesucht. 

München - Die Stimmung war aufgeheizt beim 1000-Kreuze-Marsch am Wochenende in der Landeshauptstadt. Abtreibungsgegner und -befürworter sind am Samstag in der Innenstadt aufeinandergeprallt. Und nun sorgt die angebliche Bemerkung eines Polizisten für mächtig Wirbel…

Was war passiert? Etwa 100 Menschen schlossen sich dem Marsch an, ein Demonstrationszug des christlichen Vereins EuroProLife – 250 Personen protestierten dagegen. Jetzt beschäftigt eine Aussage die Polizei, die möglicherweise ein Beamter des Unterstützungskommandos (USK) von sich gegeben haben soll. 

Polizist soll Feministinnen beleidigt haben: „Wie gerne hätte ich jetzt...“

Offenbar ein Beobachter des Geschehens am Wochenende twitterte am Samstag: „Der 1000 Kreuze-Marsch von rund 110 Abtreibungsgegnern zieht unter sehr zahlreichem und sehr lautstarkem Protest durch München. Neben mir sagt ein USK- oder BePo-ler zu seinem Kollegen über die Feministinnen: ‚Wie gern hätt‘ ich jetzt nen Flammenwerfer‘.“ 

Sind diese Worte wirklich gefallen? „Wir nehmen diese Information sehr ernst und bleiben an der Sache dran“, sagt Polizeisprecher Oliver Timper. Er appelliert an den Zeugen, nicht nur via Twitter darüber zu schreiben, sondern sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. 

Zuletzt musste sich die Feministen Alice Schwarzer einen Rassismus-Vorwurf gefallen lassen. Ein Video zeigte eine andere Sicht auf die Geschehnisse. 

„Wir brauchen eine Zeugenaussage, damit wir wissen, wann und wo die Aussage getätigt worden sein soll“, so Timper. 

Bei dem Marsch nahm die Polizei vier Leute vorübergehend fest. Ein Gegendemonstrant hatte beispielsweise versucht, Kundgebungsmaterial in die Isar zu werfen. 

Unsäglich ist auch dieser Vorfall am Münchner Hauptbahnhof: Eine 22 Jahre alte sehbehinderte Frau ist dort Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden.

sev/weg

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