Keine Einigung

MVV-Reform greift wohl erst 2019

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Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in München sind täglich mehrere hunderttausend Menschen unterwegs.

Die MVV-Reform kommt. Doch wann? Angestrebt wurde Dezember 2018, das scheint immer unrealistischer zu werden. Vieles deutet darauf hin, dass es erst im kommenden Jahr so weit ist.

München - Ringe, Streifen und Zonen sollen weg. Der Münchner Verkehrsverbund (MVV) will das Tarifsystem vereinfachen. Bis es so weit ist, müssen sich die Münchner und Bewohner der Nachbargemeinden aber noch etwas gedulden. Die Reform greift wohl erst 2019.

Bislang war die Reform für Dezember 2018 geplant, der Termin verschiebt sich aber offenbar, da sich Freistaat, Stadt und die angeschlossenen Landkreise bislang nicht einigen konnten, berichtet die Abendzeitung. In einer Sitzung des sogenannten Lenkungskreises am Donnerstag habe es kein endgültiges Ergebnis gegeben. 

Alle MVV-Gesellschafter tagen erst wieder am 9. März. Selbst bei einer Einigung scheint eine Umsetzung der Reform noch in diesem Jahr unwahrscheinlich. Denn: Es bleibt anscheinend nicht genügend Zeit, alle Ticketautomaten bis Dezember umzustellen. 

Ticketpreise könnten um bis zu zehn Euro steigen

Das größte Hindernis der Reform ist aktuell die Preisgestaltung. Die vier Ringe in München sollen in ein einheitliches, stadtweit gültiges Ticket umgewandelt werden. Kosten soll das Ticket 64,50 Euro. Damit sind nicht alle glücklich. Für zwei Ringe sind aktuell nur 55,20 Euro fällig. Braucht man nur zwei Ringe, müsste man also ordentlich drauf zahlen. 

Und dann schwebt da ja auch noch die Idee des kostenlosen Nahverkehrs in Deutschland durch die Luft. Davon zeigte sich MVV-Chef Alexander Freitag aber wenig begeistert, immerhin generiert der MVV mit Ticket rund 900 Millionen Euro. Ohne das Geld sei es schwer, zu investieren und das Angebot attraktiver zu machen.

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