Stammstecke gesperrt

Kein S-Bahnverkehr in der Münchner Innenstadt - das müssen Fahrgäste jetzt wissen

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München: Völlig leere S-Bahnsteige an der Station Karlsplatz Stachus

Für langjährige Fahrgäste der Münchner S-Bahn ist es nichts Neues: Wegen Bauarbeiten fahren am Wochenende auf der Stammstrecke keine Züge.

München - Die Deutsche Bahn sperrt nach eigenen Angaben die Strecke ab Freitagabend (22.30 Uhr) und gibt sie am Montagmorgen (4.40 Uhr) wieder für den Verkehr frei.

Passagiere können während der Sperrung auf einen Schienenersatzverkehr mit Bussen umsteigen oder die Tram und U-Bahn nutzen. Einige S-Bahn-Züge enden der Bahn zufolge in Pasing oder am Ostbahnhof, vier Linien fahren oberirdisch zum Hauptbahnhof und enden dort.

München: Stammstrecke am Wochenende erneut gesperrt

Anlass der Sperrung sind unter anderem Instandhaltungs- und Bauarbeiten im Tunnel unter der bayerischen Landeshauptstadt. So werden etwa die unterirdischen Bahnhöfe neu gestaltet, außerdem sind Vorbereitungen zum Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke geplant. Für die Arbeiten war der Tunnel in den vergangenen Monaten immer wieder an Wochenenden gesperrt worden.

Die Stammstrecke verläuft weitgehend unterirdisch durch die Münchner Innenstadt. Täglich fahren rund 1000 Züge auf der Stammstrecke. Laut Bahn gibt es nirgendwo in Europa mehr Verkehr auf zwei Gleisen. Rund 840.000 Menschen nutzen die S-Bahn pro Werktag.

S-Bahn München: Zweite Stammstrecke soll für Entlastung sorgen

Zur Entlastung des für Störungen anfälligen S-Bahn-Netzes wird in der Landeshauptstadt eine zweite Stammstrecke gebaut. Sie soll 2026 in Betrieb gehen und verläuft überwiegend durch einen neuen Tunnel. Deutlich früher wagt die Münchener Nobel-Disko P1 ein Experiment in Kitzbühel.

Immer wieder kommt es im Münchner Nahverkehr zu Störungen und Ausfällen bei der S-Bahn - in den Morgenstunden sind dann Tausende Pendler, vor allem aus dem Umland, betroffen.

Auch die U-Bahnen ächzen unter der Last des Pendelverkehrs in München. Ein Modell, das sich die CSU in Berlin abschauen konnte, soll nun auch in der bayerischen Hauptstadt für Hilfe bei überfüllten Zügen sorgen. 

dpa

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