Insgesamt 55 Geräte

Neue Fahrscheinautomaten in München: Diese Änderungen haben es in sich

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Die neuen S-Bahn-Automaten können auch Chipkarten lesen.

Kleine Änderungen sind oft Vorzeichen für große Umbrüche. So auch bei der Münchner S-Bahn. Die stellt gerade neue Fahrscheinautomaten auf. 

München - Unter der Tastatur zur Eingabe der Geheimzahl ist jetzt ein Chiplesegerät eingebaut. „Das ist im Moment noch inaktiv“, sagt ein Bahnsprecher. Künftig sollen Abokunden im MVV mit einer Chipkarte als Fahrschein versorgt werden. Diese könnten sie dann am Automaten nutzen und etwa unkompliziert Anschlusstickets lösen. Wann diese Karte kommt, ist noch unklar – vielleicht aber zwischen Ende 2018 und Mitte 2019.

Die MVG ist bereits auf die Einführung von Chipkarten vorbereitet. „Unsere neuen Automaten können solche Karten theoretisch schon lesen, die Hardware dafür wäre vorhanden“, sagt MVG-Sprecher Matthias Korte. Die MVG hat 400 solcher Automaten, zu erkennen am großen Touchscreen, in der Stadt verteilt.

Eine Änderung werden die Kunden sofort bemerken. „Der Automat kann jetzt auch Scheine als Rückgeld geben.“ Bisher waren als Retour-Geld nur Münzen möglich. Deshalb kann man in Zukunft auch mit 50-Euro-Scheinen zahlen. Ebenfalls neu ist ein Display am Kopfende des Automaten. Hier wird derzeit Werbung angezeigt. „Künftig wollen wir hier aber auch Störungsinformationen anbieten“, so der Bahnsprecher. Insgesamt hat die Bahn 55 neue Automaten an den Stationen Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Pasing, Stachus und Marienplatz aufgestellt.

Eine Neuerung, die es in München noch nicht gibt, hatte zuletzt in Berlin für Furore gesorgt. Dort wurde ein innovativer Turnschuh mit eingebautem Fahrschein präsentiert.

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