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60 Millionen Euro

S-Bahn-Stationen in München sollen modernisiert werden: Das sind die Neuerungen

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Blaupause: Bahnhofsmanagerin Mareike Schoppe und S-Bahn-Chef Heiko Büttner zeigen den neuen Treppenaufgang am Rosenheimer Platz.

Die S-Bahn modernisiert bis 2020 die Tunnelstationen der Stammstrecke. Der Aufgang am Rosenheimer Platz dient als Vorbild mit vielen Neuerungen.

Die Bauarbeiten am Bahnhof Rosenheimer Platz sind vorerst beendet. Die S-Bahn München hat am Freitag den Treppenaufgang an der Weißenburger Straße eingeweiht. Bis 2020 will die Bahn die fünf Tunnelstationen an der Stammstrecke grundlegend modernisieren. 60 Millionen Euro hat die Bahn dafür veranschlagt. Der Zugang am Rosenheimer Platz soll dafür eine Blaupause sein.

Der Weg in das Innere des Bahnhofes führt nun über eine Treppe aus neuartigem Gestein. „Die Stufen sind beheizt, damit sie im Winter nicht mehr vereisen“, sagt Mareike Schoppe. Die Bahnhofsmanagerin ist verantwortlich für die Modernisierung. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde ebenfalls die Rolltreppe durch ein neues Modell ausgetauscht. Das ist zwar nicht weniger störungsanfällig als das alte, doch dafür intelligent vernetzt: „Sie schickt uns eine Nachricht, wenn sie mal ins Stocken gerät“, so Schoppe. „So sind wir nicht mehr auf Meldungen von Fahrgästen angewiesen.“ Die können jetzt dank Anzeigetafel schon auf dem Weg nach unten sehen, wann die nächste Bahn kommt. Vor dem Treppenaufgang steht zudem eine große Säule mit Funkuhr und Karten zur Orientierung. Und in Akzenten erkennt man überall die Markenfarbe des Bahnhofs: ein sattes Gelb.

Neue Bänke, Decken und Säulen

Die Bahn will bis 2020 allen unterirdischen Stationen vom Hauptbahnhof bis zum Rosenheimer Platz einen frischen Anstrich verpassen. Ab dem nächsten Jahr beginnen die Arbeiten: neue Bänke, Decken und Säulen, strahlende Farben und Leuchten. Und zeitgemäße Zugänge.

Angekündigt war die Eröffnung des Muster-Treppenaufgangs eigentlich schon für das Frühjahr 2018. Die Bauarbeiten, die im Herbst letzten Jahres begannen, hätten zum einen wegen des kalten Winters zeitweise pausiert. Zum anderen hätten bürokratische Hürden den Weg zur Einhaltung des angekündigten Termins versperrt: „Wir haben hier Baustoffe verwendet, die bisher noch nie für ein solches Projekt benutzt wurden“, sagt S-Bahn-Chef Heiko Büttner. „Deshalb mussten wir langwierige Anträge stellen. In Zukunft werde das aber schneller gehen“, versichert Büttner. „Es sei denn, wir entschließen uns, wieder neue Materialien zu testen.“

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Severin Heidrich

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