Interview mit Comedian

Münchner Pearce: „Ich versuche, meine Angst zu unterdrücken“

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Simon Pearce: „Es gibt bedrohliche Situationen und ich bin immer noch sehr vorsichtig unterwegs.“

Der Münchner Comedian und Schauspieler Simon Pearce erlebt jeden Tag Rassismus. Im Interview spricht er über grundlose Polizeikontrollen, intolerante Nachbarn in Puchheim, sein neues Buch und die AfD.

Der Comedian Simon Pearce verabredet sich mit uns in seiner Lieblingskneipe: im abgeranzten, aber gemütlichen Johanniscafé in Haidhausen, in dem die Stammgäste ihr Bier schon vor vier trinken. Man fühlt sich ein bisschen wie im Ruhrgebiet – mitten in München.

Simon, es ist wahrscheinlich das bedrückendste Buch, das je ein Comedian geschrieben hat. 

Simon Pearce: Wirklich? 

Mir ist das Lachen im Hals stecken geblieben. Du hast die krassen Geschichten noch mal durchlebt. Zum Beispiel das Erlebnis in der S-Bahn: Deine Mutter, Christiane Blumhoff, war mit euch drei kleinen Kindern unterwegs. Eine Frau spricht deine Mutter an und setzt einfach mal voraus, dass ihr „putzigen Negerkinder“ adoptiert seid. 

Pearce: Für die war das klar: Die bayerische Volksschauspielerin hat diese „Negerkinder“ adoptiert. Alles Andere hat nicht in ihr Weltbild gepasst. Und das Krasse war dann die Reaktion, als die Mama gesagt hat: „Das sind meine Kinder, ich habe sie gemacht.“ Ich war ja damals sehr klein, aber die Mama hat's erzählt: Da hat man richtig gesehen, was in dem Kopf der Frau passiert ist: „Oh Gott, die hat... Das heißt ja, die muss mit dem Schwarzen...“ Und dann war die komplett empört, hat auch gesagt, dass die Mama sich schämen sollte, das noch so stolz herauszuposaunen. Das ist so typisch: Wir Kinder sind schon ganz niedlich anzuschauen, aber quasi die „Rassenschande“ zu begehen, das war dann irgendwie doch zu viel für die Frau. 

Wie hast du dich beim Schreiben gefühlt? 

Pearce: Nicht solche Geschichten waren hart für mich, sondern meinen Papa wieder zum Leben zu erwecken und ihn auch über die Realität hinaus überleben zu lassen. Er ist bis zum Ende des Buches dabei, weil ich ihn nicht einfach entschwinden lassen und oder seinen Tod thematisieren wollte. Von den ganzen krassen Geschichten erzähle ich ja auch viele auf der Bühne. Ich kann die immer noch größtenteils mit Humor nehmen. Das berührt mich nicht. 

Dein Papa Charly hat sein Politikstudium geschmissen und wurde Hausmann, damit deine Mama arbeiten gehen konnte. Ziemlich modern. Später eröffnete er sein Restaurant. Er war angepasst, wollte auf keinen Fall auffallen. Und trotzdem haben sich eure Nachbarn zwischendurch so ekelhaft aufgeführt. 

Pearce: Ja, tatsächlich. Dabei war mein Papa eigentlich der bayerische Klischee-Vorstadt-Spießer: Hecke geschnitten, währenddessen Bayern 1 gehört. Der perfekte bayerische Nachbar. Aber in den Köpfen der Menschen ist das so drin: Man hat ein Vorurteil von einem Menschen oder einer Menschengruppe, und selbst, wenn einem das Gegenteil bewiesen wird, bleibt es trotzdem bestehen. Es war immer so: Nur wenn meine Mama dabei war, waren die freundlich, dann haben die gegrüßt und mich in die Backe gekniffen und so (Pearce kneift sich in die Backe und grinst). Und wenn die Mama nicht dabei war, nur mein Papa und ich, brummelten die vor sich hin. (Pearce imitiert die Nachbarn, die grimmig etwas Unverständliches murmeln.) Wir hatten auch teilweise sehr nette Nachbarn – muss man immer dazusagen. Es wäre halt fürs Bühnenprogramm nicht besonders lustig, nur über die netten Nachbarn zu schreiben. 

Edi, ein Kollege deiner Mutter, hat dir und deinen Geschwistern früh beigebracht, Verletzendes mit Humor zu nehmen. 

Pearce: Edi war auch ein urbayerisch aussehender Volksschauspieler und homosexuell – und damit auf dem Berchtesgadener Land auch nicht der Akzeptierteste. Und er hat deshalb früh gelernt: Man muss die Sachen mit Humor nehmen und die Leute auch mal mit dem Humor auflaufen lassen. Im Buch erzähle ich die Geschichte von der Wirtin, die sich die Hand an der Schürze abwischt, nachdem ich ihr als Kind die Hand geschüttelt hatte – was Leute übrigens heute noch oft unterbewusst machen. Und Edi hat der Wirtin das gespiegelt: Sie hat ihm die Hand gegeben, danach hat er auch seine Hand abgewischt. Und sie fragte: „He, wos machst denn do?“ Und er antwortete: „Du hast doch gerad‘ dem Neger deine Hand gegeben. Und wie wir alle wissen, färben die bekanntlich ab. Du hast deswegen dei Hand vorsorglich an deinem Kleid sauber gmacht, aber manchmal bleibt ja da noch a bisserl a Farb übrig und ich wollt einfach koa Risiko eigeh. Verstehst?“ Damit zeigte er ihr, wie dumm ihre Geste war. 

Und das habt ihr euch abgeschaut. 

Pearce: Genau, Edi hat uns gelehrt, dass man Dinge mit Humor manchmal leichter lösen kann. 

An mehreren Stellen im Buch beschreibst du unbegründete Polizeikontrollen. Wann hattest du deine letzte? 

Pearce: Meine letzte härtere hatte ich vor drei Monaten im Zug. Ich bin über die Grenze gefahren, von Österreich nach Deutschland. Der kam her, wie immer, stand neben mir, wollte meinen Ausweis sehen. Ich habe meinen Ausweis gezeigt und dann ging die unverschämte Art und Weise los. (Pearce imitiert jetzt den Österreicher) „Also, Herr Pearce, sagen's mir ganz ehrlich: Haben wir Drogen dabei?“ Ich habe gemeint: „Nein.“ Und er: „Sicher?“ Ich meinte: „Ja, sicher.“ „Ist das Ihre Tasche?“ (Pearce, der den Polizisten nachmacht, zeigt nach oben) „Ja.“ „Und wenn ich da hinei‘ schaue, sind da auch keine Drogen drin?“ „Keine Drogen.“ „Und wenn ich jetzt Ihren Namen im Polizeicomputer eingebe, dann findet der auch keine Drogen?“ Ich habe gemeint: „Ich bin hier gerade am Arbeiten. Sie haben alles gemacht. Identitätsfeststellung ist erfolgt. Ich bin Deutscher, ich darf über die Grenze reisen und dann würde ich jetzt gerne in Ruhe gelassen werden.“ 

Und dann? 

Pearce: Natürlich sind im Zug die einzigen drei anderen Dunkelhäutigen kontrolliert worden. Und da platzt einem manchmal der Kragen. Auch wenn viele Leute nicht verstehen, dass einen das ärgert.

Wieso verstehen die das nicht? 

Pearce: Neulich hat einer hier im Johanniscafé gesagt (Pearce imitiert jemanden mit nasaler Stimme): „Ich bin neulich auch von der Polizei kontrolliert worden. Ich war besoffen und hab‘ so ein DB-Fahrrad gemietet, hatte einen Kumpel auf dem Gepäckträger und es heißt immer, dass die Reifen unzerstörbar sind und das wollten wir herausfinden. Wir sind in der Maria-Theresia-Straße immer Bordstein runter-, Bordstein raufgefahren, weil wir wissen wollten, ob die Reifen platzen. Dann hat uns die Polizei kontrolliert.“ Und ich sagte: „Natürlich wurdet ihr dann kontrolliert! Ich fahre mit Fahrradhelm und perfektem Radlbauer-Radl mit Reflektoren und allem und werde trotzdem um 16 Uhr angehalten. Das ist der Unterschied! Wenn ihr besoffen die Bordsteine runterspringt, dann ist es auch logisch, dass ihr kontrolliert werdet.“ (Pearce überlegt) Ansonsten wird es weniger mit den Polizeikontrollen. (Er lacht) Die Flüchtlinge haben mir meine Street Credibility genommen – weil jetzt die Polizisten nur noch nach Arabern suchen. 

2015 haben dich betrunkene Kerle am Ostbahnhof geschlagen und als „Drecksneger“ beschimpft. Ich staune, dass du die Geschichte im Buch ausklammerst. 

Pearce: Erstens, weil das Buch chronologisch vorher endet. Und zweitens, weil ich die Situation zu krass finde. Ich erzähle sie auch nicht in meinem Programm. Da gibt es keine Pointe, keine positive Wendung. Das waren einfach zwei Idioten, die mich als „Drecksneger“ beschimpft haben und mir aufs Maul gehauen haben. Ich habe die dann weggeschubst und bin weggelaufen. Ich habe es jetzt im neuen Programm drin, an dem ich schreibe, aber mir fehlt noch irgendwie die lustige Auflösung. Ich will mich ja nicht auf die Bühne stellen und rumheulen. Es soll noch eine humorvolle Veranstaltung sein. 

Gibt es etwas, wovor du Angst hast?

„Ich will mich ja nicht auf die Bühne stellen und rumheulen. Es soll noch eine humorvolle Veranstaltung sein.“

Pearce: (Er schnaubt, überlegt) Angst direkt nicht. Es gibt bedrohliche Situationen und ich bin immer noch sehr vorsichtig unterwegs. Betrifft nicht unbedingt München, aber wenn ich in eine Kneipe gehe, schaue ich mir immer erst die Leute an. Schaue, ob es irgendwie Tattoos gibt oder modische Hinweise, die auf eine rechte Gesinnung hinweisen könnten, weil ich mich dann nicht sicher fühle. Früher hat jemand einem aufs Maul gehauen. Und da war nicht mehr. Heute auf Menschen eingeprügelt, bis sich nichts mehr regt. Ich habe eh nie gekämpft, bin viel zu schwach dafür, Im Kampf ist dieser „Ehrenkodex“ auch verloren gegangen: „Streiterei, kriegst a Fotzn und dann war's das.“ Das gibt es nicht mehr. Auf der Wiesn hauen die Leute mit Masskrügen auf sich ein, bis alles zu spät ist. Und das macht mir tatsächlich Angst. Diese Unberechenbarkeit. Ich versuche aber, meine Angst zu unterdrücken, weil Angst kein gutes Mittel ist, um glücklich zu leben. 

Wie geht es dir damit, dass die AfD sehr wahrscheinlich in den Bundestag einziehen wird? 

Pearce: Schlecht natürlich. Es ist schon bitter. (Er zeigt mit dem Finger in eine Ecke des Johanniscafés und sagt leise) Dahinten sitzt einer, der schon die ganze Zeit dagegenredet, während ich hier mit dir spreche. Ihm geht’s gut dabei. Na ja. (Er wischt sich die Hand durchs Gesicht und überlegt) Mir geht es natürlich nicht gut damit, dass die AfD sehr wahrscheinlich in den Bundestag ziehen wird, weil es zeigt, dass es genügend Menschen gibt, die sich davon fangen lassen. Und das Problem ist, dass die Politik so ein bisschen verschlafen hat, das tatsächlich aufzuklären. Und jetzt werden solche Parteien oder Menschen wie Trump gewählt, die keine Lösung anbieten müssen. Die müssen nur sagen: „Das ist schlecht, die da oben machen alles falsch. Was die sagen, ist eine Lüge.“ Und damit fangen die sich die Menschen ein. (Er zeigt wieder in die Ecke der Kneipe). Ihn zum Beispiel. Und das ist gefährlich, weil die mit Angst arbeiten. Und mit Angst kannst du Menschen sehr leicht steuern. 

(Pearce wischt sich nachdenklich über seinen Bart.) 

Du hast 2016 für die SPD ein Video gedreht, in dem du das Gedicht vorträgst „Bei Hitlers brennt noch Licht“. Warum? 

Pearce: Weil es mir ein Anliegen war, zu zeigen, dass die rechten Tendenzen wieder durchkommen. Auch wenn dies von denen, die sie aussprechen, bestritten wird, dass das rechts sei. Die Tendenzen sind nicht einfach aufgetaucht, die waren drin in den Leuten. Und die trauen sich jetzt wieder hervor und wollen rumkrakeelen oder „Asylantenheime“ anzünden. Ich wollte mit dem Gedicht nicht sagen: „Alle Deutschen sind Nazis.“ Ich weiß selber am besten, das ist Bullshit. Ich bin Deutscher und ich kenne mehr Nicht-Nazi-Deutsche. Aber es ist eine Gefahr, die immer schon geschwelt hat. Deswegen habe ich diesen Titel erwählt. Und eigentlich kommt der Titel vom Restaurant meines Bruders. Das war immer unser Codewort, wenn gegenüber noch Licht gebrannt hat, weil da Nachbarn wohnten, die immer um eine Minute nach elf, wenn noch jemand draußen stand mit Getränk, die Polizei gerufen haben. Deswegen hieß es immer (Pearce flüstert): „Achtung, bei Hitlers brennt noch Licht.“ Dann mussten wir alle rein. 

Als wir uns vor fast genau zwei Jahren das letzte Mal getroffen haben, hast du für uns den viel beachteten Gastbeitrag geschrieben „An alle Münchner, die glauben, in einer toleranten Stadt zu leben“. Warum haben dich die vielen mitfühlenden Reaktionen damals so sehr überrascht? 

Pearce: Weil ich nicht dachte, dass das für so viele Menschen überraschend ist, dass es auch in München noch ein paar Vollidioten gibt und dass einem solche Sache passieren. In meinem Freundeskreis ist es für die Leute fast so normal wie für mich. Die wissen, dass immer ein blöder Spruch kommt. Egal, wo ich mich bewege, es passiert immer eine Kleinigkeit. München ist eine tolerante Stadt, ich liebe sie, aber München ist nicht das Nonplusultra an Toleranz, wie es immer dargestellt wurde. Durch diese Schlägerei am Ostbahnhof habe ich das gemerkt. 

Ein Gefühl begleitet dich dein ganzes Leben: Deutsch-Nigerianer zu sein. Aber als einer von ihnen sehen dich weder die Bewohner des einen noch des anderen Landes, sagst du. Und trotzdem bist du nicht verbittert. Wie schaffst du das?

Pearce: Ich glaube, da gibt es echt schlimmere Sachen, die einen verbittern. Ich bin ja auch total glücklich und gut integriert. Mir geht’s ja gut. Ich hab' Freunde, ich hab‘ Arbeit. Ich komme zurecht. Und wenn dann einmal am Tag oder alle zwei Tage ein Spruch kommt, kann ich das wegstecken. Jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Ob's jetzt eine Krankheit ist, oder wie bei mir die Hautfarbe – nee, verbittert bin ich wirklich nicht. 

Du schreibst im Buch über deine Familie: „Wir waren anders. Und das nicht ausschließlich wegen unserer afrikanischen Wurzeln. Nein, dazu trug zum großen Teil auch unser Verhalten bei.“ Du spielst dabei auf die Hühner-Schlachtexzesse deines Vaters im Garten an. Und auf deine Hippie-Mutter. Worauf noch? 

Pearce: Unsere Lautstärke, in der wir miteinander kommuniziert, gelebt haben. Wir haben lauter gelacht als die Anderen, lauter geschrien, lauter gestritten. Bei uns war alles immer größer. Bei uns wird kein Geburtstag mit weniger als 40 Leuten gefeiert. Und zwar von jedem von uns. Oder Essenszeiten: Bei jeder Familie in Puchheim wusstest du: Um 14 Uhr wird gegessen. Bei uns wurde gegessen, wenn ich mich an den Tisch gesetzt habe. Das war alles anders, es gab keine Regeln. Wir haben auch immer bei mir Party gefeiert. Bei meinen Freunden hieß es nicht: „Oh, nein, Simons Eltern kommen nach Hause!“ Sondern: „Oh yeah, Simons Eltern kommen, vielleicht haben die noch eine Flasche Wein dabei.“ 

Egal, was passiert: Auf deine Familie konntest und kannst du immer zählen. Dein Buch ist eine Liebeserklärung. 

Pearce: (Er nickt) Ja, ist wirklich so. Ich liebe meine Familie. Alle. Auch den Papa noch im Himmel. Und im Entstehungsprozess des Buches habe ich gemerkt: Die sind immer da. Wir wohnen auch alle aus diesem Grund in 300 Metern Umkreis. Wir sind aus Puchheim weggezogen in die Großstadt, aber haben uns wieder ein Dorf gesucht: Haidhausen.

Simon Pearce‘ Taschenbuch „So viel Weißbier kannst gar ned trinken. Wie ich als Schwarzer in Bayern groß geworden bin“ erscheint am 2. Oktober im Knaur-Verlag (9,99 Euro). Ab Oktober tourt Pearce wieder durch Bayern. Die Premiere seines neuen Programms „Pea(r)ce on Earth” feiert er am 4. Oktober im Lustspielhaus München

Pearce tritt mit seinen Programmen „Allein unter Schwarzen“ und „Pea(r)ce on Earth” in Oberbayern auf  

5. Oktober mit „Pea(r)ce on Earth“ in Dachau; 7. Oktober mit „Pea(r)ce on Earth“ am Tegernsee; 19. Oktober mit „Pea(r)ce on Earth“ in Germering; 13. Januar mit „Pea(r)ce on Earth“ in Gröbenzell; 23. Januar mit „Pea(r)ce on Earth“ im Lustspielhaus München; 16. April mit „Pea(r)ce on Earth“ in Puchheim. 

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