Neues Konzept

Mehr Service, kürzere Wartezeit: Stadt plant neue Bürgerbüros

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Lange Warteschlangen, wie hier in der Orleansstraße, soll es bald möglichst nicht mehr geben. 

Standorte in Neuperlach und Moosach – Bestehende Servicestellen werden ausgebaut, um die langen Wartezeiten zu verkürzen

München - Riesige Warteschlangen, stundenlanges Anstehen – der Gang in die Bürgerbüros des Kreisverwaltungsreferats für Wohnsitzan- oder -ummeldungen, Ausweise, Führungszeugnisse, Meldebescheinigungen oder Kfz-Vorgänge kostet Zeit und Nerven. Speziell die kleineren Bürgerbüros sind durch den Ansturm immer wieder überfordert und mussten 2016 im Schnitt jeden zweiten Tag vorzeitig schließen, um den Kundenstrom zu bewältigen. Die Stadt reagiert nun und legt ein neues Konzept für ihre Bürgerbüros vor.

Ausbau im KVR, Haidhausen und Pasing

Demnach sollen mindestens zwei zusätzliche Bürgerbüros eröffnet werden. Eines davon ist in Neuperlach am Hanns-Seidel-Platz geplant. Das zweite soll in den Nordwesten kommen, wegen der guten ÖPNV-Anbindung entweder in die Nähe des Moosacher Bahnhofs oder des Olympia-Einkaufszentrums. Einen konkreten Termin gibt es noch nicht.

Außerdem sind folgende Maßnahmen geplant: In der Zentrale an der Ruppertstraße werden durch Aufstockung des Gebäudes zusätzliche Flächen geschaffen. Die Bauarbeiten sind frühestens 2018 abgeschlossen, anschließend wird ein neues Raumkonzept umgesetzt. Eröffnung: Ende 2019/Anfang 2020. 

Im Bürgerbüro Orleansstraße soll die dort untergebrachte IT-Abteilung des Sozialreferats möglichst schnell ausziehen, damit hier weitere Arbeitsplätze geschaffen werden können. Das Bürgerbüro Pasing soll in größere Räume in nächster Umgebung umziehen. Im Gespräch sind Gebäude in der Bäckerstraße und der Institutstraße (dort ist derzeit die Polizei untergebracht). Als Termin wird 2020/21 anvisiert.

Neubauten und Ausbau

An der Belgradstraße, Ecke Scheidplatz ist ein Neubau der Stadt vorgesehen, in dem auch ein Bürgerbüro einziehen soll. Geplante Fertigstellung ist Oktober 2018. Nach Eröffnung des neuen Bürgerbüros am Scheidplatz soll der Standort Leonrodstraße aufgegeben werden. Also frühestens Ende 2018.

An der Forstenrieder Allee wird geprüft, ob das Bürgerbüro in die frei werdenden Räume der Stadtbibliothek verlagert und somit erweitert werden kann. Sollte dies nicht möglich sein, soll der Standort nach Abschluss des Umbaus in der Ruppertstraße geschlossen werden.

Zur Entzerrung der aktuellen Situation in allen Bürgerbüros wird seit Juli die Online-Terminvereinbarung eingeführt. Zunächst in den Außenstellen, nach Abschluss des Umbaus in der Ruppertstraße. Ins Bürgerbüro Leonrodstraße kommt man ab sofort nur mit Terminvereinbarung rein. 

Carmen Ick-Dietl

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