209 Einrichtungen geschlossen

Streik in München: Bricht heute das große Kita-Chaos aus?

+
Kita-Streik: Solche Bilder wird es heute in München geben.

Die Warnstreikwelle rollt durch Bayern. Am Mittwoch legten rund 2000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst die Arbeit nieder, vor allem in Nordbayern – und nun trifft es München.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat angekündigt, unter anderem folgende Betriebe zu bestreiken:

Stadtwerke München: Die Verkehrs­betriebe, also Busse und Bahnen, sind nicht betroffen.

Städtische Kindertagesstätten und Tagesheime: Bei Redaktionsschluss noch keine Infos. Aktuelles gibt’s im Netz unter www.muenchen.de/kita. Bestreikt werden laut Bildungsreferat in München insgesamt 209 von 430 Einrichtungen. Von 21 gab es jedoch noch keine Rückmeldung.

Abfallwirtschaftsamt: Noch keine Details bekannt.

Sozialreferat, Baureferat, Kommunalreferat: Streik-Beteiligung.

Lesen Sie dazu auch: Münchner Kitas am Donnerstag zu – was können Eltern jetzt tun?

Mit einer Menschenkette wollen die Streikenden den Kommunalen Arbeitgeberverband einzingeln. Der tagt heute in der Hermann-Lingg-Straße (Ludwigsvorstadt). Die Menschenkette, die ab 10 Uhr für mindestens zehn Minuten stehen soll, umfasst die Schwanthaler-, Hermann-Lingg-, Bayer- und Paul-Heyse-Straße. Ver.di fordert eine Einkommenserhöhung von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr pro Monat. „Das würde denjenigen etwas bringen, die zum Teil nicht mehr wissen, wie sie in München über die Runden kommen sollen“, heißt es.

Vielleicht interessiert Sie auch das: Verdi legt Nahverkehr in mehreren Großstädten lahm

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Kostenexplosion! Münchner S-Bahn-Tunnel wird zum Milliardengrab
Kostenexplosion! Münchner S-Bahn-Tunnel wird zum Milliardengrab
Verbotener Tanz in Striptease-Bar: Razzia in der Maxvorstadt
Verbotener Tanz in Striptease-Bar: Razzia in der Maxvorstadt
Spektakuläre Pläne: Freistaat will offenbar Seilbahnen am Frankfurter Ring
Spektakuläre Pläne: Freistaat will offenbar Seilbahnen am Frankfurter Ring

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.