Lebensqualität: München auf Platz zehn

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München, Frankfurt und Bonn teilen sich den 10. Platz, während Berlin und Hamburg gemeinsam auf Rang 15 liegen.

München - In einer neuen Studie zur Lebensqualität landet München weltweit auf Rang zehn. Im nationalen Vergleich muss sich die bayerische Landeshauptstadt zwei Städten geschlagen geben.

Bern und Kopenhagen bieten für Europäer die höchste Lebensqualität. Das hat ECA International in der aktuellen Erhebung „Location Ratings" herausgefunden. Darin untersucht das Beratungsunternehmen rund um das Management internationaler Mitarbeiterentsendungen die Lebensqualität an 400 Standorten auf der ganzen Welt.

München gleichauf mit Frankfurt und Bonn

Den dritten Platz im Ranking hält Luxemburg. Als bestplatzierte Stadt in Deutschland landete Stuttgart auf Platz 4. Düsseldorf folgt auf Rang 7. München, Frankfurt und Bonn teilen sich den 10. Platz, während Berlin und Hamburg gemeinsam auf Rang 15 liegen. Damit zeichnen sich alle überprüften deutschen Städte als Standorte mit sehr guten Lebensbedingungen aus.

Am Ende des Rankings finden sich Bagdad (264), Kabul (263.), Karatschi (262.) und Port-au-Prince (261.).

München von oben im Vergleich: 1962 und 2011

München von oben im Vergleich: 1962 und 2011

In den Location Ratings untersucht ECA International die Lebensqualität anhand Faktoren wie Gesundheitswesen, Integrationsmöglichkeiten, Kriminalität und Sicherheit, soziale Kontaktmöglichkeiten und Freizeitangebote, Klima, Luftqualität, Infrastruktur und politische Spannungen.

Stuttgart ist nationaler Spitzenreiter

Stuttgart hat sich dabei mit Platz 4 als derzeitiger innerdeutscher Spitzenreiter herauskristallisiert - vor Düsseldorf, München, Frankfurt, Bonn, Hamburg und Berlin. Grundsätzlich schneiden alle deutschen Städte in sämtlichen Kategorien sehr gut ab.

Damit liegen alle deutschen Städte vor europäischen Metropolen wie Paris und Madrid (beide 23.), London (31.) oder Moskau (139.). Bei der britischen Hauptstadt und dem Gastgeber der diesjährigen Olympischen Spiele sind vor allem Sicherheitsbedenken für die Platzierung „nur" im oberen Mittelfeld ausschlaggebend.

ole

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