Tauwetter offenbart etliche Wasserschäden

München - Nach dem Frost kommen die Wasserschäden: Allein in München haben gestern und in der Nacht zum Mittwoch über 30 Leitungen geleckt. Die Feuerwehr rückte im 30-Minuten-Takt aus - und war selbst auch betroffen.

Zur Ruhe kamen die Feuerwehrler gestern und in der Nacht auf Mittwoch nicht: Alle 30 Minuten rückten sie aus, um Leitungen abzudrehen und Wasser abzupumpen. „Durch den massiven Frost der letzten Wochen wurden viele Wasserrohre beschädigt, da das Wasser zu Eis wurde und sich ausdehnte", sagte ein Sprecher. "Jetzt ist das Wetter wieder milder, das Eis schmilzt und leckt durch die kaputten Leitungen.“

Auch die Feuerwehr selbst blieb nicht verschont. Eine große Versorgungsleitung vor der Feuerwache an der Aidenbachstraße brach. Das Wasser unterspülte teilweise auch Alarmausfahrten. Der Bereich musste abgesperrt werden, bis die Stadtwerke das Leck repariert haben.

In den kommenden Tagen rechnet die Feuerwehr weiterhin mit ähnlichen Einsätzen. "Eine gesamte Schadenssumme kann derzeit nicht beziffert werden", sagte der Sprecher. "Sie dürfte aber insgesamt erheblich sein."

dpa/mm

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