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Traf er seine Killer schon in München?

Das Mordopfer: der Münchner Informatiker Ulf M. (39)

München - Hat Ulf M. (39) seine Mörder gekannt, sich vielleicht mit ihnen schon in München getroffen? Das beschäftigt die Polizei in München und Sachen-Anhalt.

Diese Theorie beschäftigt zwei Mordkommissionen in München und Sachsen-Anhalt, die im Fall dieses Raubmordes nicht so recht weiterkommen.

Der Informatiker Ulf M. lebte und arbeitete zehn Jahre in München. Zum Jahresende löste er seine Wohnung in Daglfing auf und freute sich auf einen einjährigen Asien-Trip – sein Lebenstraum. Am 9. Januar lud er sein Hab und Gut in einen weißen Leih-Transporter (Mercedes Sprinter, Kennzeichen M-IK 7735) und machte sich auf die lange Fahrt in seine Heimat Trittau/Schleswig-Holstein. Dort wollte er seine Sachen zu den Eltern bringen.

Gegen 21.25 Uhr verließ er die A9 (Ausfahrt Köselitz) und tankte in Cobbelsdorf nahe Dessau an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Von dort meldete er sich auch kurz bei seiner Mutter und kündigte sein Kommen am späteren Abend an. Danach wurde er nicht mehr gesehen.

Einer der mutmaßlichen Täter: Wer kennt diesen Mann?

Erst am 15. Januar fand ein Förster nahe einer Bundesstraße im Wald bei Roßlau (Sachsen-Anhalt) die Leiche des jungen Mannes. Er lag zwischen seinem Hausrat auf der Ladefläche des Sprinters, muss vor seinem gewaltsamen Tod massiv misshandelt worden sein. Mit seiner EC-Karte wurde am 9. und 10. Januar in Coswig, Wittenberg und Potsdam immer wieder Geld von seinem Konto abgehoben. Von einem der Täter gibt es gute Überwachungsfotos. Ferner will die Mordkommission (Tel. 2910-0) wissen, wer Ulf M. und seinen Bekanntenkreis besser kannte und ob er sich eventuell noch weitere Fahrzeuge für den Umzug lieh.

D. Plange

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