Neuer Standort in Heilbronn

TU München bekommt 20 Professuren von Lidl-Gründer geschenkt 

Die Dieter-Schwarz-Stiftung finanziert der Technischen Universität München 20 Professuren. Die werden dort aber nur teilweise zum Einsatz kommen.

München/Heilbronn - Bereits im Juni diesen Jahres kündigte die Technische Universität München an, nach Baden-Württemberg zu expandieren. Auf dem Bildungscampus in Heilbronn, den die Dieter-Schwarz-Stiftung seit 2011 betreibt, soll die „TUM School of Management“ eingebunden werden. Es soll ein eigener Lehr- und Forschungsstandort mit den Schwerpunkten Management Digitaler Technologien, Entrepreneurship und Familienunternehmen aufgebaut werden, heißt es in einer Pressemitteilung der TU München.

20 BWL-Professuren für die TU

Dieter Schwarz, Gründer der Supermarkt-Kette Lidl und reichster Mann Deutschlands, will mit seiner Stiftung 20 dauerhafte Professuren an der TU München finanzieren. Eine großzügige Spende, die für den Münchner Standort aber einen kleinen Haken hat: Nur sieben Professuren werden dort zum Einsatz kommen, die restlichen 13 in Heilbronn.

Hightech-Branchen sollen profitieren

Die Universität will in Heilbronn ab dem Wintersemester 2018/2019 ihren Münchner Studiengang TUM BWL (Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre) anbieten. Von den Professuren sollen vor allem Firmen der Hightech-Branchen profitieren, von denen es in Heilbronn viele gibt. Der Deal mit der Dieter-Schwarz-Stiftung wird aber auch kritisch gesehen. Bei so großem finanziellen Engagement besteht die Gefahr von zu hohem Einfluss in Forschung und Lehre.

Rubriklistenbild: © dpa

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