34-Jähriger bestreitet Vorwürfe

Verhängnisvoller Streit: Mitbewohner zu Tode geprügelt?

Er soll seinen Mitbewohner im Drogenrausch zu Tode geschlagen haben - doch vor dem Münchner Landgericht I hat sich der 34 Jahre alte Angeklagte am Donnerstag nicht zu den Vorwürfen geäußert.

München - „Die Drogen haben mein Leben ruiniert“, sagt Selcuk A. (34). Im Rausch soll er einen Spezl so schlimm verprügelt haben, dass dieser starb - so heißt es in der Anklage der Staatsanwaltschaft. Doch A. bestreitet die Vorwürfe. 

Vor dem Landgericht wird Selcuk A. seit Donnerstag der Prozess gemacht. Er muss sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Aber erinnert sich angeblich kaum. 50 Euro am Tag habe er für Drogen gebraucht. „Das Geld nahm ich von meiner Mutter.“ Oder er beging kleinere Diebstähle. Das alles gibt er zu. 

Doch wie sein Spezl starb: Das wisse er nicht - und gab dem Gericht Rätsel auf. Laut Anklage hat A. seinen Spezl von hinten auf Oberkörper und Hals geschlagen und seinen Kopf in die Matratze gedrückt. Urteil am 22.2.!

Erst vor wenigen Tage hatte eine brutale Gewalttat in München Entsetzen ausgelöst.

thi

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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