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Erhebliche Zweifel

Vermeintliche Vergewaltigung von 15-Jähriger in München: Spektakuläre Wende

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Ein Albtraum: Wurde ein Mädchen von sechs Männern vergewaltigt? (Symbolfoto)

Ein Mädchen (15) soll von mehreren Männern in zwei Wohnungen in München vergewaltigt worden sein. Nun wurden fünf Tatverdächtige aus der Untersuchungshaft entlassen.

Zweifel an Vergewaltigung: Tatverdächtige aus U-Haft entlassen

Update, 13. Dezember 2018, 17.13 Uhr: Fast drei Monate nach einer angeblichen Vergewaltigung in München haben die Ermittler erhebliche Zweifel an den Aussagen der 15-Jährigen. Fünf Tatverdächtige seien deswegen am Donnerstag aus der Untersuchungshaft entlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft München I mit. Die Fahndung gegen einen weiteren Mann wurde eingestellt.

Die zwischen 17 und 28 Jahre alten Afghanen wurden von dem Mädchen beschuldigt, sie im September mehrfach vergewaltigt zu haben.

Video: Mädchen hat Vergewaltigung nur erfunden

15-Jährige in zwei Münchner Wohnungen vergewaltigt? Neue Details

Update, 20. November 2018, 14.40 Uhr: Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, war die junge Frau - zumindest nach aktuellem Ermittlungsstand - die vier Tage über nicht in den Wohnungen eingesperrt. Sie habe sich relativ frei bewegen können. Nach vier Tagen sei sie nach Hause zurückgekehrt. Sie lebt in einer Betreuungseinrichtung. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach hatte die Münchnerin mit jedem der sechs mutmaßlichen Täter ein Mal Geschlechtsverkehr.

Als Haupttatverdächtiger gilt ein 17-Jähriger, der in München lebt. Die vier weiteren festgenommenen Tatverdächtigen (20, 23, 2x 28 Jahre alt) wohnen, bis auf einen 28-Jährigen aus dem Landkreis Freising, alle in München und haben alle afghanische Staatsangehörigkeiten. Es handelt sich um anerkannte Asylbewerber.

Auch schrecklich: Die Polizei fahndet jetzt öffentlich nach zwei Männern, denen vorgeworfen wird, Anfang Oktober eine junge Frau nach einem Jahrmarkt-Besuch vergewaltigt zu haben.

Vergewaltigung in München: Verdacht hat sich inzwischen erhärtet

Update, 20. November 2018: Wie die Polizei München mitteilt, hat sich der Verdacht einer mehrfachen Vergewaltigung einer 15-Jährigen durch sechs Männer aus Afghanistan erhärtet. Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchungshaft der bisher fünf Festgenommenen bestätigt, die Fahndung nach dem sechsten mutmaßlichen Täter läuft noch. Einer der Beschuldigten hatte Haftbeschwerde eingelegt. Diese wurde am Montag als unbegründet zurückgewiesen.

Wie berichtet waren am 22. September 2018 ein 17-jähriger Afghane, der in München lebt, und eine 15-Jährige aus München in einer Wohnung eines Bekannten des Mannes in Pasing. Dort soll der Afghane die junge Frau zum Sex aufgefordert haben, was sie ablehnte. Unter verbalen Drohungen war das Mädchen schließlich so eingeschüchtert, dass es zustimmte.

Von diesem Zeitpunkt an bis zum darauffolgenden Dienstag - vier Tage lang - wurde die Münchnerin weiter verbal bedroht und von fünf weiteren Männern vergewaltigt. Die Taten fanden in der Wohnung in Pasing sowie in einer Wohnung in Berg am Laim statt. 

mm/tz

Polizei München setzt Befragungen fort

Update, Mittwoch, 11.13 Uhr: Die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln weiter in dem Fall und vernehmen auch heute Zeugen aus dem Umfeld von mutmaßlichen Verdächtigen und dem Opfer. Das wird auch noch einige Tage so weitergehen. Weitere Informationen möchte die Staatsanwaltschaft München I laut einem Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit noch nicht herausgeben.

Vergewaltigung in München? 15-Jährige erhebt Vorwürfe gegen sechs Männer

Ursprüngliche Meldung vom 30. Oktober 2018: München - Fünf Männer sitzen in Untersuchungshaft, nach einem weiteren wird gefahndet. „Wir ermitteln wegen eines möglichen Sexualdeliktes“, bestätigt Florian Weinzierl, Sprecher der Staatsanwaltschaft München I. Mit weiteren Angaben hält sich die Staatsanwaltschaft derzeit noch zurück, da die Ermittlungen noch laufen. 

Mögliche Vergewaltigung einer 15-Jährigen von sechs Männern in München

Nach Informationen der tz soll das Mädchen im September über einen längeren Zeitraum hinweg von den Tatverdächtigen in verschiedenen Münchner Wohnungen zu sexuellen Handlungen genötigt worden sein. Die 15-Jährige soll den Haupttäter bereits seit längerer Zeit gekannt haben. Derzeit steht der Vorwurf im Raum, dass das Opfer massiv bedroht worden ist und so gefügig gemacht wurde. 

Afghanen sind mögliche Tatverdächtige im Fall der Vergewaltigung aus München

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich nach tz-Informationen um sechs Männer zwischen 20 und 25 Jahren aus Afghanistan – offenbar anerkannte Asylbewerber. Dem Vernehmen nach sollen die Verdächtigen die sexuellen Handlungen als einvernehmlich bezeichnet haben.

Das Mädchen lebt offenbar seit längerer Zeit in einem Wohnheim. Sie vertraute sich dort vor einigen Wochen einer Betreuerin an.

Laut Polizei ist dieser Fall jedoch nicht mit der Gruppen-Vergewaltigung aus Freiburg vergleichbar und auch die Vergewaltigung einer 16-Jährigen in Höhenkirchen-Siegerstbrunn, wie Merkur.de* berichtete, hatte einen anderen Hintergrund. Auch in Garmisch-Partenkirchen gab es aktuell eine versuchte Vergewaltigung. Auch hier laufen die Ermittlungen.

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*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Netzwerkes.

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