Deutsche Bahn dementiert

Vorwurf auf Facebook: Nur bestimmte Personen in S-Bahn kontrolliert

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Eine Facebook-Nutzerin meint, in der S-Bahn würden nicht alle kontrolliert. Die bahn widerspricht. (Symbolbild)

In einer Facebook-Gruppe kritisiert eine Nutzerin, muslimische Frauen seien in einer Münchner S-Bahn nicht kontrolliert worden. Wir haben nachgefragt, was die Deutsche Bahn zu dem Vorwurf sagt.

München - Eine Facebook-Nutzerin will folgende Situation in der Münchner S-Bahn erlebt haben: Bei der Fahrkartenkontrolle seien zwei Frauen, die Kopftuch und Burka trugen, nicht kontrolliert worden. Da sie diesen Vorfall als ungerecht empfand, schilderte sie in der Facebook-Gruppe „Meine S6 kommt nicht!“. Sie fragt sich: „Heißt das, ich kann mit entsprechender Bekleidung nun Kosten sparen?“

Unter dem Beitrag hat sich auf Facebook eine rege Diskussion entwickelt. Ein User fragt sich: „Ist es tatsächlich so, dass bestimmte Personengruppen nicht kontrolliert werden sollen? Und wenn ja, welche sind das?“

Rege Diskussion um den Facebook-Beitrag

Auf Nachfrage unserer Redaktion dementiert die Deutsche Bahn dies: „Bei der S-Bahn München wird bei Fahrkartenkontrollen jeder Fahrgast kontrolliert, völlig ohne Ansehen der Person“, so ein Bahnsprecher. Weiter mutmaßt die Deutsche Bahn in Bezug auf den konkreten Fall, dass für die Frauen schon eine andere Person ein Ticket vorgezeigt hatte und sie deshalb nicht kontrolliert worden seien. Das komme bei Reisegruppen, die zum Beispiel mit einem Bayern-Ticket oder anderen Gruppenfahrkarten unterwegs sind, regelmäßig vor.

In den vergangenen Wochen kritisierten Fahrgäste wiederholt die Münchner S-Bahn, ein Kunde legte beispielsweise ein drastisches Verspätungs-Protokoll vor.

bau

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