Umbau ist im vollen Gange

Vier neue Wirte für das Paulaner im Tal: „Für uns ist es eine Art Lebenstraum“

Stoßen an: (v. li.) Sebastian Erlenmaier, Nadja van Mark, Andreas Steinfatt, Costantino Medde und Mitja Lafere.
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Stoßen an: (v. l.) Sebastian Erlenmaier, Nadja van Mark, Andreas Steinfatt, Costantino Medde und Mitja Lafere.

Gleich vier Wirte übernehmen das „Wirtshaus im Tal“. Paulaner-Chef Steinfatt stellte die neuen Pächter jetzt vor. Noch gibt es beim Umbau eine Menge zu tun.

München - Mehr als ein Jahr war das „Wirtshaus im Tal“ geschlossen – jetzt geht’s mit neuen Wirten weiter. Im Spätherbst ist Neueröffnung.

Derzeit ist die Wirtschaft im Tal verhangen.

Noch kann man sich kaum vorstellen, dass es hier bald wieder gemütlich zugeht: staubiger Boden, Schutthaufen und kahle Wände – wer den Gastraum betritt, sieht Baustellen-Chaos. Doch die Planung steht: Paulaner-Chef Andreas Steinfatt stellt die vier neuen Wirte und stolzen Nachfolger von Kult-Gastronom Putzi Holenia vor: Sebastian Erlenmaier (40), Costantino Medde (33), Nadja van Mark (35) und Mitja Lafere (31).

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Das Paulaner im Tal bekommt einen neuen Namen und neue Wirte

Neue Wirte, neuer Name: künftig heißt die Gaststätte „Herrschaftszeiten. Das Paulaner im Tal“. Die Fassade kriegt einen frischen Anstrich, auch innen wird fast alles neu. Bleiben werden die Holzvertäfelung und die alten, aber aufpolierten Tischplatten. „Es soll eine Mischung werden aus modern und alt“, erklärt van Mark.

So soll der Gastraum im Herrschaftszeiten mal aussehen. (Simulation)

Ungewöhnlich: In den Gastraum kommt ein abgetrenntes Podcast-Studio. Lafere selbst will hier einen Podcast aufnehmen – aber er will auch „Münchnern* die Chance geben, bei uns aufzunehmen“. Und die Küche? Wirtshaus-Klassiker soll’s geben, aber auch hier wollen sie „zeitgemäße Elemente mit reinnehmen“, sagt Medde.

„Ein Wirtshaus ist eine Art Lebenstraum“

Die vier sind keine Neulinge: Sie betreiben unter anderem den Kiosk am Grünspitz, das „Altgiesing“ oder das „55Eleven“. Sie sind sich einig: „Für Leute wie uns, die in die Gastro hineingeboren sind, ist ein Wirtshaus natürlich schon eine Art Lebenstraum.“ *tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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