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Peta-Aktion in München

Stachus: Playmate badet in Blut

München - "Blutbad" am Stachus: Playmate Doreen Seidel badet in Blut. Die Blondine wurde aber kein Opfer einer Gewalttat, sondern setzte sich freiwillig in die Wanne.

Jedoch posierte das 27-jährige Playmate von 2008 diesmal nicht nackt für ein Hochglanz-Magazin sondern nutzte ihre Bekanntheit, um auf grausame Tierversuche in der Kosmetikindustrie hinzuweisen. Zu diesem Zweck scheute sie sich nicht, lediglich im Bikini bekleidet vor zahlreichen Passanten am Stachus in einen Badewanne voll Kunstblut zu steigen. "Privat achte ich darauf, Kosmetikprodukte zu verwenden, die nicht an Tieren getestet wurden", sagt Doreen Seidel. In ihrem Job als Modell hat sie nicht immer die Wahl.

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Grund für die Aktion am Mittwoch in der Münchner Innenstadt war, dass die Tierschützer von Peta das geplante Verkaufsverbot für an Tieren getestete Produkte in Gefahr sehen. Diese neue EU-Richtlinie soll am 11. März 2013 in Kraft treten, und verhindern, dass Kosmetikhersteller Inhaltsstoffe ausserhalb der EU testen, und anschließend auf den europäischen Markt  verwenden dürfen.

Die Chemnitzerin hatte bereits in der Vergangenheit bei Peta-Aktionen mitgewirkt. So protestierte sie beispielsweise gegen das Tragen von Pelz und das grausame Abschlachten von Baby-Robben in Kanada.

sl

Rubriklistenbild: © peta

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