1. tz
  2. München
  3. Stadt

Butter zu teuer? Münchner Graffiti-Sprayer äußert Unmut - Doch Internet-Diskussion geht um etwas anderes

Erstellt:

Kommentare

Ein Graffiti über Butter-Preise erheitert zunächst das Netz – dann entbrennt eine Diskussion über den richtigen Butter-Artikel.
Ein Graffiti über Butter-Preise erheitert zunächst das Netz – dann entbrennt eine Diskussion über den richtigen Butter-Artikel. © Screenshot Jodel

Vieles wird derzeit teurer – auch Butter? So zumindest die Aussage eines Graffitis. Im Netz entbrennt eine Diskussion – da geht es aber um etwas anderes.

München – Inflation, Energiekrise und anhaltende Corona-Sorgen: Vieles wird in Deutschland teuer, das bekommt inzwischen jeder zu spüren. Die Gründe sind vielfältig und durch etliche Wirrungen der Weltpolitik miteinander verzahnt, wenn aber die Rechnung nach dem Einkaufen plötzlich deutlich mehr Geld verlangt, kann da schon mal Frust aufkommen. So wohl bei einem Graffiti-Sprayer in München, der sich über den Preis von Butter beschwert.

Butter-Preis zu hoch? User auf Jodel nehmen es mit Ironie

„Erste Unruhen in Deutschland!“, schreibt ein User auf der sozialen Plattform Jodel zu einem Foto von einem Graffiti an einer Hauswand. Es lautet: „Die Butter ist zu teuer“.

„Die Butter ist zu teuer“, schrieb ein Sprayer in München an eine Wand.
„Die Butter ist zu teuer“, schrieb ein Sprayer in München an eine Wand. © Screenshot Jodel

Die Foto-Beschriftung des Jodel-Nutzers ist natürlich ironisch gemeint, und wird auch so von den ersten Usern, die den Post kommentieren, verstanden. „Bürgerkrieg, ick hör dir trapsen!“, schreibt direkt der erste User, ein anderer Nutzer merkt dann aber an, dass es auch schon Unruhen wegen der Erhöhung des Bierpreises gegeben habe.

(Unser München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Isar-Metropole. Melden Sie sich hier an.)

Butter-Frust auf Jodel – User diskutieren über Artikel

Die Inflation machte in den letzten Monaten auch nicht vor Butter Halt – der Preis zog zuletzt stark an. Doch darum geht es auf Jodel nicht. Vielmehr entbrennt eine Diskussion um den richtigen Artikel von Butter. Im Hochdeutschen natürlich keine Frage – da heißt es die Butter. Doch in Bayern, so argumentieren auch User auf Jodel, heiße es der Butter.

Es ist jedoch kein sonderlich geistreicher Schlagabtausch zwischen den Usern. Auf „Das heißt DER BUTTER zefix“ und „Wir sind hier schließlich noch in Bayern“ folgt „nein“, „nein“, „doch“ und „oohh!“. Ob da tatsächlich Einsicht einsetzte, oder die Diskussion für nichtig befunden wurde, bleibt offen.

Noch mehr aktuelle Nachrichten aus München und der Region finden Sie auf tz.de/muenchen.

Auch interessant

Kommentare