Die Projekte auf dem Stadt-Wunschzettel

Wer soll das bezahlen?

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Die gewünschten Tunnelprojekte für München sollen 1,8 Milliarden Euro kosten.

München - Ein Tunnel hier, eine neue Klinik da, erst recht viele Schulen und dazu Kitas ohne Ende: Die Forderungen von Bürgern und Politikern sind grenzenlos – das Steuergeld ist es nicht.

 Wunsch und Wirklichkeit muss der Stadtkämmerer Ernst Wolowicz (SPD) zusammenbringen. Diese Woche legt er darum nicht nur den Zahlungsplan der Stadt bis 2017/2018 vor, sondern auch den Wunschzettel. Auch wenn die Stadt seit Jahrzehnten wieder weniger als eine Milliarde Euro Schulden hat: Wer soll das alles bezahlen?

Für gerade so machbar hält Wolowicz die Projekte im Mehrjahresinvestitionsprogramm. Bis 2018 will die Stadt für fünf Milliarden Euro Substanz aufbauen. 1,3 Milliarden gehen in neue Schulen und Kitas – jeder vierte Euro! 614 Millionen in Straßen- und Brückenbau, 477 Millionen in Wohnungsbau.

Der Wunschzettel ist aber viel länger: Er umfasst Projekte für 6,5 Milliarden, das sind 2,3 Milliarden mehr als der vom Vorjahr! „Hierfür können keine Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden“, warnt der Kämmerer. Es sei denn, die Stadt macht neue Schulden. Dabei stehen auf der Liste viele Projekte, die München fit für die Zukunft machen. Die tz hat die größten zusammengestellt.

Diese Projekte stehen auf dem Wunschzettel der Stadt

Diese Projekte stehen auf dem Wunschzettel der Stadt

David Costanzo

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