Kleine Shushu starb mit 14 Monaten

Er quälte sein Kind zu Tode

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Rashed A. (33) verprügelte sein Kind, bis es starb

München - Unfassbar grausam: Rashed A. (33) quälte seine Tochter Shushu (14 Monate) zu Tode. Sogar die Gerichtsmediziner waren geschockt Nun steht Rashed wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor Gericht.

Gerichtsmediziner sind schreckliche Anblicke gewöhnt. Doch die Untersuchung der Leiche von Shushu ließ auch den abgebrühtesten Pathologen erschaudern: Das 14 Monate alte Mädchen musste furchbare Qualen durchmachen: Der Vater hatte das Kind oft mit Faustschlägen und Tritten traktiert, ehe es starb.

Wegen Körperverletzung mit Todesfolge muss sich jetzt der 33-jährige Rashed A. vor der Jugendschutzkammer verantworten. Der aus Abu Dhabi stammende Araber lebte in Neuperlach mit einer Marok­kanerin zusammen. Das nach islamischen Ritual verheiratete Paar hat zwei Töchter. Die kleine Shushu, ließ Rasthed A. über seine Anwälte erklären, „war mein Kind“. „Ich wollte, dass sie ein guter Mensch wird“, heißt es in der Erklärung. Bei der Erziehung habe er auch körperliche Gewalt angewandt, gibt er zu. „Ich habe alles so gemacht, wie ich es zuhause erlebt habe.“

Knochenbrüche und Hirnblutung

Dann wäre er freilich nicht mehr am Leben. Er hatte dem Kind rund zwei Monate vor dessen Tod auf beiden Seiten die Rippen und das Schienbein gebrochen. Außerdem wurde eine alte Hirnblutung festgestellt.

Am 6. Juli 2012 schlug der Vater wieder auf das bereits stark abgemagerte Kind ein, wie zahlreiche Blutergüsse am Kopf beweisen. Heute tritt die Mutter den Kindes in den Zeugenstand.

Unfried

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