Rettungsaktion mit Erfolg

„Völlig entkräftet und hilflos“: Münchner entdeckt Reh im Schwabinger Bach - und ruft Feuerwehr zu Hilfe

Feuerwehrmänner retteten in München ein Reh.
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Die Münchner Feuerwehr rettete ein völlig entkräftetes Reh aus dem Schwabinger Bach.

Ein Münchner entdeckte im Schwabinger Bach „ein seltsames Objekt im Wasser,“ das sich als Reh herausstellte. Die Feuerwehr rettete das „völlig entkräftete“ Tier.

München - Ein junger Familienvater mit seinem Sprössling hat am Samstagnachmittag in München* ein Reh vor dem Ertrinken gerettet. Das teilte die Münchner Feuerwehr* mit.

Reh treibt völlig entkräftet im Schwabinger Bach: Feuerwehr rettet Reh im Englischen Garten

Der Mann unternahm mit seinem Kind am Samstag einen Spaziergang im Englischen Garten. Am Schwabinger Bach „entdeckte er ein seltsames Objekt im Wasser treiben“, wie die Feuerwehr weiter mitteilte. Bei näherer Beobachtung stellte sich heraus, dass es sich um ein Reh handelte, „das völlig entkräftet und hilflos im Wasser trieb.“

Für den Familienvater war es laut Feuerwehr nicht möglich, an das Reh heranzukommen, um es zu retten. Nach kurzer Zeit verlor er das Tier aus den Augen. Daraufhin rief der Mann die Feuerwehr.

München: Reh treibt im Schwabinger Bach - Feuerwehr rettet Tier und entlässt es in die Freiheit

Die Einsatzkräfte machten sich daraufhin auf die Suche nach dem Reh. Sie teilten sich auf und schauten an verschiedenen Stellen des Schwabinger Baches nach. Kurz darauf entdeckten sie das Tier. Völlig entkräftet schaffte es das Reh sich in Richtung Ufer treiben zu lassen, wie es weiter heißt. Dort blieb es dann glücklicherweise im Gebüsch hängen. „Feuerwehrtaucher griffen beherzt zu und brachten es an Land.“

Dort kümmerten sich die Einsatzkräfte um den Waldbewohner und funktionierten eine Decke zum Schlafrock um. Nach einiger Zeit kamen die Kräfte wieder zurück. Ein zufällig anwesender Jäger begutachtete das Reh. Nach kurzer Erholungsphase konnte es in die Freiheit entlassen werden. Dazu transportierte die Feuerwehr das Tier in ein sicheres Waldgebiet. „Mit kurzen, schnellen Schritten sprang es davon und verschwand im Unterholz“, wie die Einsatzkräfte weiter mitteilten. „Nachdem pünktlich zum 1. Mai die Jagdsaison auf Rehwild begonnen hat, wird der Standort der Freilassung nicht bekannt gegeben“, heißt es weiter. (kam)*tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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