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Mann bedroht Gäste in Münchner Lokal mit Waffe – Polizei rückt mit 17 Streifen an

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Von: Tanja Kipke

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Mit 17 Streifen war die Münchner Polizei in der Nacht im Einsatz.
Mit 17 Streifen war die Münchner Polizei in der Nacht im Einsatz. (Symbolbild) © IMAGO/Alexander Pohl

Eine Bedrohunglsage in der Münchner Altstadt löste in der Nacht zum Sonntag einen Großeinsatz der Polizei aus. Ein Mann zog eine Pistole in einem Restaurant.

München – Der Notruf ging gegen 3 Uhr in der Nacht zum Sonntag bei der Polizei München ein. Ein Mitarbeiter eines Restaurants in der Alstadt teilte den Beamten mit, dass sich bei ihm ein männlicher Gast mit einer Pistole aufhalten würde. Da die Einsatzkräfte keine weiteren Hinweise hatten, traten zunächst zivile Beamte innerhalb des Lokals mit dem Angestellten in Kontakt, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Großeinsatz in Münchner Restaurant: 21-Jähriger bedroht Paar mit Pistole

Hinzugerufene Polizisten konnten vor der Gaststätte einen 21-jährigen Mann ausmachen, auf den die Personenbeschreibung zutraf, die der Angestellte abgegeben hatte. Eine Waffe trug dieses jedoch nicht bei sich.

Ein Restaurantgast meldete den Beamten kurze Zeit später, er habe auf einem der Stühle im Lokal eine schwarze Pistole gefunden. Ein gefülltes Magazin lag daneben. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei der Waffe um eine Schreckschusspistole.

„Im Anschluss meldeten sich außerdem ein 30-jähriger Mann und seine 29-jährige Frau, die mit eben dieser Pistole von dem zuvor kontrollierten 21-Jährigen aus einem verbalen Streit heraus bedroht worden waren“, heißt es weiter. Weder das Pärchen noch unbeteiligte Gäste wurden verletzt.

Anzeige gegen Münchner – Polizei war mit 17 Streifen im Einsatz

Gegen den 21-jährigen Münchner erstattete die Polizei Anzeige. Der Besitz einer Schreckschutzwaffe ist ab 18 Jahren zwar erlaubt, sie in der Öffentlichkeit bei sich zu tragen, unterliegt jedoch dem Waffengesetz. Dafür brauchen Betroffene einen Waffenschein, diesen konnte der 21-Jährige nicht vorweisen. Auch wegen Bedrohung und Beleidigung wird nun gegen den Mann ermittelt. An dem Einsatz waren 17 Streifen der Münchner Polizei beteiligt. (tkip)

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