Sechsjähriger verliert Bewusstsein

Wer war das? Bub beim Rodeln angefahren - Polizei hat ersten Hinweis und startet neuen Zeugenaufruf

Mehrere zerstörte Schlitten liegen im Schnee an einer Absperrung.
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Demolierte Schlitten: Im Riemer Park verlor ein Bub (6) nach einem Zusammenstoß mit einem Rodler das Bewusstsein. (Symbolbild)

Bei einem Rodelunfall im Riemer Park ist ein Sechsjähriger verletzt worden, er verlor sogar das Bewusstsein. Der Verursacher verschwand, die Polizei sucht Zeugen.

Update vom 22. Januar: Am Sonntag (17. Januar) ereignete sich gegen 17.25 Uhr ein Schlittenunfall im Riemer Park (siehe Erstmeldung). Der Unfallverursacher hatte einen Jungen (6), der sich am Fuße des Schlittenberges befand, beim Herunterrodeln erfasst. Der Bub zog sich Verletzungen zu und wurde ins Krankenhaus gebracht. Im Rahmen des Zeugenaufrufes „ging bei der Polizei eine Zeugenmeldung zum vermeintlichen Verursacher des Schlittenunfalls ein. Demnach soll eine weibliche Person, im Alter von 11 bis 15 Jahren, südländische Erscheinung, grüne Oberbekleidung an dem Schlittenunfall beteiligt gewesen sein.“ Das teilte die Polizei mit.

Die Beamten bitten nun erneut um die Mithilfe der Bevölkerung. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Schlittenunfall machen können, sollen sich mit der Polizei in Verbindung setzen.

Rodelunfall in München: Bub (6) wird von Unbekanntem angefahren und verliert Bewusstsein - Verursacher flüchtet

Erstmeldung vom 19. Januar: München - In ihrer Freizeitgestaltung sind die Bayern derzeit deutlich eingeschränkt angesichts all der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Doch gerade der üppige Schneefall in den ersten Wochen des Jahres treibt viele ins Grüne oder besser Weiße.

Auch der Riemer Park erfreut sich großer Beliebtheit - nicht nur unter Rodelfreunden. Ein Zwischenfall auf dem Gelände im Münchner Osten beschäftigt derzeit die Polizei. Diese wurde am Sonntag, 17. Januar, gegen 17.25 Uhr über die Verletzung eines Sechsjährigen informiert.

Rodelunfall im Riemer Park: Bub (6) verliert nach Zusammenstoß am Ende einer Eisbahn das Bewusstsein

Der Bub soll sich am Fuße des Hügels im Park aufgehalten haben, und zwar am Ende einer etwa drei Meter breiten und rund 100 Meter langen Eisbahn. Dort kollidierte eine bislang noch unbekannte Person mit ihm, die mutmaßlich den Hang hinuntergerutscht war und eine dementsprechende Geschwindigkeit aufwies.

Der Sechsjährige wurde bei dem Zusammenstoß am Kopf verletzt und verlor das Bewusstsein. Unfassbar: Der Verursacher der Kollision soll sich aus dem Staub gemacht habe, ohne sich um den Jungen zu kümmern. Der Vater des Kleinen war zwar ebenfalls vor Ort, bekam von dem Unfall jedoch nichts mit.

Rodelunfall im Riemer Park: Polizei unterbindet weitere Rodeltouren wegen gefährlicher Situationen

Der alarmierte Rettungsdienst brachte den Verletzten in eine Klinik, wo er behandelt wurde. Wie gefährlich die Situation im Park war, zeigte sich während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei München. So ereigneten sich zu dieser Zeit mehrere Beinaheunfälle, weshalb die Anweisung gegeben wurde, das Herabsausen vom Hügel zu unterlassen.

Bezüglich des Unfallverursachers tappt die Polizei derweil noch im Dunkeln. Deshalb werden Zeugen gebeten, sich mit dem Unfallkommando in der Tegernseer Landstraße 210 in 81549 München oder unter der Telefonnummer 089/6216-3322 in Verbindung zu setzen. Dort besteht die Möglichkeit, sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und insbesondere zu der unbekannten Person machen zu können. (mg)

Wegen des Tauwetters warnt die Polizei alle Münchner eindringlich - die ersten Maßnahmen wurden schon ergriffen. In der Altstadt fiel ein Mann über eine 16-Jährige her - nun sucht ihn die Polizei. Am Nymhenburger Kanal beendeten die Ordnungshüter den Eis-Spaß hunderter Münchner, es setzte 276 Anzeigen.

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