Vom Ostbahnhof bis Hauptbahnhof

Über mehrere Stationen: Jugendliche (15) erlebt den Albtraum in S-Bahn - Zeigen Aufnahmen wichtige Zeugen?

Eine S-Bahn in München. (Symbolbild)
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Eine S-Bahn in München. (Symbolbild)

In München wurde am Abend des 30. September eine Jugendliche Opfer sexueller Gewalt. Die Tat ereignete sich in einer S-Bahn - ein Mann kam der Jugendlichen zur Hilfe. Jetzt fahndet die Polizei.

  • In München wurde eine 15-Jährige Opfer sexueller Belästigung in einer S-Bahn.
  • Der bislang unbekannte Täter belästigte sie über mehrere Stationen im Stammstrecken-Bereich.
  • Die Polizei sucht jetzt mit einer Personenbeschreibung den mutmaßlichen Täter und hofft auf Zeugenhinweise aus der Bevölkerung.

München - Wie die Bundespolizei mitteilt, ereignete sich die Tat gegen 19:35 Uhr am Mittwoch, 30. September. Demnach war die 15-Jährige in der S2 Richtung Petershausen auf Höhe des Ostbahnhofs unterwegs, als der Tatverdächtige sie mehrmals „unsittlich“ berührte. Auch als das Opfer den Unbekannten aufforderte, von ihr abzulassen, soll der Albtraum weitergegangen sein.

München: 15-Jährige in S-Bahn sexuell belästigt - Mann kommt ihr zur Hilfe

Als die S-Bahn dann am Hauptbahnhof einfuhr, kam dem Mädchen ein bisher unbekannter Mann zur Hilfe. Er trennte sie vom mutmaßlichen Täter und begleitete sie am Hauptbahnhof aus der S-Bahn hinaus. Die Polizei konnte feststellen, dass sich während der Tat ein Mann und eine Frau in unmittelbarer Nähe des Geschehens befanden - diese können möglicherweise wichtige Hinweise nennen. Durch die Aufzeichnungen konnte außerdem eine Personenbeschreibung des Täters verfasst werden. Die Münchner Bundespolizei bittet nun Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können bzw. das Tatgeschehen beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 089 515550 111 zu melden. 

München: Nach schrecklicher Tat in S-Bahn: Polizei sucht jetzt nach Zeugen

Personenbeschreibung zum mutmaßlichen Täter:

Dunkelhäutig, 185-190 cm groß, sportlich muskulös, Kinn- und Oberlippenbart, krause schwarze Haare, mehrere Narben in der oberen Gesichtshälfte, sprach gebrochen Deutsch. Zur Tatzeit war er folgendermaßen bekleidet: schwarze (Leder-) Jacke, graues T-Shirt/Sweatshirt, dunkle (blaue oder schwarze) Jeanshose und schwarze Schuhe, dazu eine helle Mund-Nasen-Bedeckung. 

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