Verkehrsministerin hofft auf mehr Stabilität

S-Bahn München bekommt zusätzliche Züge: Sie haben WLAN, fahren aber eher nicht auf der Stammstrecke

Das Münchner Nahverkehrsnetz bekommt 15 gebrauchte Triebwägen. Sie kommen mit WLAN. Aber werden nicht auf der Stammstrecke fahren.

München – Die S-Bahn München* bekommt 15 zusätzliche Triebzüge. Das teilte die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) am Mittwoch mit. „Mit der Flottenerweiterung haben wir mehr Spielraum bei der Fahrplangestaltung und erhoffen uns positive Effekte im Hinblick auf die Betriebsstabilität“, sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU).

S-Bahn München: Second-Hand-Züge sollen Bayerns Landeshauptstadt helfen - neuer Anstrich kommt drauf

Die 15 gebrauchten Züge vom Typ ET 424 werden seit dem Jahr 2000 in Hannover eingesetzt und sollen ab Ende nächsten Jahres stufenweise in und um München* fahren. Davor bekommen sie einen neuen Anstrich, Displays für Fahrgastinformationen und eine WLAN-Ausstattung, betonte Schreyer.

München: Neue Züge nicht auf der Stammstrecke - Einstiegshöhe passt nicht

Weil die Einstiegshöhe der Züge gut 20 Zentimeter niedriger liegt als bei den aktuellen Fahrzeugen im Münchner S-Bahn-Netz, sollen sie vor allem auf Außenästen eingesetzt werden, von denen aus die Stammstrecke nicht angefahren wird. Etwa bei der S2 zwischen Dachau und Altomünster oder der S20 zwischen Höllriegelskreuth und Pasing bzw. Grafrath. Später könnten die Züge laut BEG auch für die geplanten Linien nach Wasserburg oder zum BMW-Forschungszentrum genutzt werden. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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