„Zum jetzigen Zeitpunkt ...“

CSU wollte Preise für schönste Schanigärten Münchens vergeben – jetzt steht Antwort der Verwaltung fest

Ein Schanigarten in Haidhausen.
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Ein Schanigarten in Haidhausen.

Die Schanigärten halfen der Gastronomie etwas durch die Corona-Krise. Die CSU hätte gern einen Wettbewerb dazu veranstaltet.

München - Die Stadt lehnt es ab, einen Preis für die schönsten Schanigärten in München* zu verleihen. Das geht aus einer Antwort auf einen Antrag der CSU-Fratsfraktion hervor. Darin schrieb Stadtrat Thomas Schmid am 1. Oktober 2020, dass Schanigärten in Zeiten der Corona*-Pandemie ein Erfolgsmodell seien.

„Teilweise übertrifft sich die Münchner Gastronomie in der Ausgestaltung und sorgt damit für ein noch charmanteres Erscheinungsbild unserer Stadt.“ Um diese Motivation weiter aufrecht zu erhalten, sollten die zehn besten Schanigärten und ihre Betreiber mit einem angemessenen Geldpreis prämiert werden.

Schanigärten in München: Parkplätze fallen für Gastronomie weg

Wie berichtet, war der Gastronomie zur Kompensation der wegen Corona* entfallenen Gastplätze die Möglichkeit eingeräumt worden, Parkplätze und mögliche seitliche Ausdehnungen der Flächen über die Gebäudegrenze hinaus als erweiterte temporäre Freischankflächen zu nutzen.

Die daraus entstandenen Schanigärten sorgten bei Gastronomen und Gästen für eine sehr gute Resonanz. Der Stadtrat hatte zwischenzeitlich entschieden, die Schanigärten und die Erweiterung der Freischankflächen jedes Jahr zwischen April und Oktober zu ermöglichen, zuletzt hatten Grüne und SPD überdies beantragt, diese Zeitspanne heuer ausnahmsweise bis inklusive November zu verlängern.

Schanigärten: München will Wettbewerb nicht bezahlen

Eine Prämierung der zehn schönsten Schanigärten sei aber derzeit schlicht nicht möglich, schreibt das Referat von Clemens Baumgärtner (CSU). Nach Recherchen der Verwaltung wäre für die Durchführung eines Wettbewerbs mit Kosten von circa 40.000 Euro plus Preisgeldern für die Gastronomieunternehmen zu rechnen. „Zum jetzigen Zeitpunkt kann das Referat für Arbeit und Wirtschaft aufgrund der aktuellen Haushaltslage diese Mittel nicht zur Verfügung stellen.“

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