Von den Behörden beschlagnahmt

Neues Zuhause für Python gesucht: Geschichte „leider typisch“ - Details stimmen Facebook-User traurig

Eine Teppichpython wurde von den Behörden wegen schlechter Haltung beschlagnahmt.
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Eine Teppichpython wurde von den Behörden wegen schlechter Haltung beschlagnahmt.

Es ist leider kein Einzelfall: Wegen schlechter Haltung kommen Reptilien oft in die Auffangstation in München. Eine Python sucht nun dringend ein neues Zuhause.

München - Wegen „sehr schlechter Haltung“ wurde eine Teppichpython von den Behörden beschlagnahmt. In einem Facebook-Post wenden sich die Betreiber der Auffangstation nun an die Öffentlichkeit, um für die „wunderschöne weibliche Teppichpython“ einen neuen Besitzer zu finden. Dabei empören sie sich über den Zustand der Schlange, verursacht durch die vorherigen Besitzer.

München: Neues Zuhause für Teppichpython gesucht - Auffangstation schockiert über schlechte Haltung

Die Geschichte der Python sei „leider typisch für so viele ihrer Zunft“, heißt es in dem Facebook-Beitrag. Vor knapp neun Monaten haben Behörden die Schlange beschlagnahmt und in die Auffangstation für Reptilien, München e.v. gebracht. Bei der Ankunft haben die Mitarbeiter der Auffangstation allerdings feststellen müssen, wie schlecht versorgt die Schlange war. „Sie hatte weder Wetbox, noch Wasserschale oder Unterschlupf- oder Klettermöglichkeiten“. Die Betreiber zeigen sich schockiert auf Facebook.

Facebook-Nutzer zeigen sich ebenfalls schockiert - „Warum sperrt man so ein tolles Tier in die ‚Hölle‘?“

Die Auffangstation sei nur eine „gute Übergangslösung“ und man suche daher dringen nach Interessenten, „die sich wirklich mit ihr und ihren Bedürfnissen auseinandersetzen und sie artgerecht halten wollen.“ Über die Webseite der Reptilien-Auffangstation kann man sich mit einem Fragebogen online bewerben. Mit Fragen zu Erfahrungen wolle man die künftigen Haltungsbedingungen prüfen.

Auch die Facebook-Nutzer sind schockiert. „Verstehe ich leider nicht. Warum schafft man sich so ein tolles Tier an und sperrt es dann in die ,Hölle‘. Die Leidtragenden sind immer die Tiere, ich hoffe sie findet ein schönes neues Zuhause“, schreibt eine Nutzerin unter den Beitrag. Ein anderer kommentiert: „Warum nur meinen Menschen, solche Tiere besitzen zu müssen, um dann zu merken dass es sie vollkommen überfordert?“(tkip)

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